Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
Stalker, Spione oder ähnliches Pack, bitte fernbleiben.
Ois Guade wünscht eich da Bäääda

Inhaltsverzeichnis Tagebuch Genussbayer Erinnerungen

Nymphomanin: ein Frau die so besessen von Sex ist, wie der durchschnittliche Mann.

sagt wer: Mignon McLaughlin

Über mich Gästebuch Anregungen, Kritik, Kontakt ---> eMail

I'm me and I'm okay! In eigener Sache
KommentierenKommentare (0) lesen #210 2019-01-26
Gestern (Fr, 25.01.2019) verbrachte ich einen angenehmen Abend mit einem Freund und wir quasselten über dies und das und sogar über jenes.
Irgendwann kamen wir auf meinen Blog zu sprechen und er kann nicht nachvollziehen, wieso ich so viel persönliche Sachen im Netz preisgebe. Tja, das ist nicht mit einem Satz zu beantworten, weil es sowieso jeder versteht, wie er es verstehen will und ich immer schon sage: „I don’t care, I don’t give a fuck!“ (Es ist mir egal und ich gebe einen Scheiß darauf was andere denken).
Trotzdem noch einmal zum Verständnis: Am 21.07.2018 beendete ich ALLE (privat, politisch, koch) Blogs und ebenso meine social network Aktivitäten. Meine Versuchsreihe war beendet und ich hatte mehr als 180.000 Besucher in 6 Monaten auf den Blogs.
Ich löschte den überwiegenden Teil der Beiträge, weil ich keinen Hochleistungsserver miete und das Laden schon ziemlich lange dauerte. Das wird jetzt, wenn eine bestimmte Anzahl erreicht ist, auch wieder passieren.
Ebenso schrieb ich damals, dass ich den Blog „the scary old man“ behalte und ihn als mein elektronisches Tagebuch führe. Dort werde ich Dinge schreiben, die mich ärgern, freuen, mein Herz berühren, verblüffen, etc. aber eben auf MICH bezogen.
Es ist mir nämlich herzlich egal, ob diesen Blog jemand liest oder nicht, ich freue mich über jeden (konstruktiven) Kommentar und alles was ich schreibe ist authentisch! Das bin ich und das sind meine Ansichten, Vorlieben, Eigenschaften usw., genauso wie es auf der Seite „über mich“, in dem Gedicht von Virginia Satir steht.
Ganz etwas anderes sind meine Erinnerungen. In diesem E-Book (sogar mit mp3-files) erzähle ich vieles aus meinem bisherigen Leben. Ereignisse, Situationen, Lebensabschnitte, die mein Herz berührten. Natürlich muss ich aus unterschiedlichsten Gründen sehr vieles weglassen, aber ein wenig bleibt schon übrig, was ich schreiben darf.
Dieses Buch ist in erster Linie für mich, aber auch für meine Nachkommen und für, man könnte im feinsten Englisch sagen „to whom it may concern“. Ich dachte nicht, dass tatsächlich jemand diesen Blog liest, doch offensichtlich war das eine Fehleinschätzung. Derzeit sind es täglich 25-50 Besucher häufig mit mehreren Aufrufen von Beiträgen. Das Buch wurde seit dem 14.11.2018 bis heute 653-mal aufgerufen. All das ohne irgendeine Werbung auf FB, Instagram, Google etc. Das finde ich ganz schön spannend.
Ebenso so spannend war diese Woche für mich. Leider nicht so positiv wie ich mir es gewünscht hätte. Seit Ende 2017 schlage ich mich mit Bauchproblemen (und mir als NICHT Mediziner ist nicht klar ob es sich um Magen-, Dünn- oder Dickdarmschmerzen handelt) rum. Unterschiedliche Medikamente brachten keinen nachhaltigen Erfolg und so überzeugte mich mein Doc, endlich die Magen- und Darmspiegelung vornehmen zu lassen.
Ich marschierte in ein Berliner Krankenhaus, schluckte insgesamt VIER Liter Abführmittel und träumte dann vor mich hin, während die Mediziner ihren Job machten. Ok das Ergebnis hätte besser ausfallen können, es machte mich nicht wirklich froh.
Nachdem mir der Chirurg die Situation erklärte, bleibt mir wohl nichts anderes über, als mich in Kürze wieder auf so einen Tisch zu legen und die Leute an mir rumschnipseln zu lassen. Naja, hat doch auch was Positives, ein bisschen Gewicht bleibt bestimmt auch auf der Strecke.
Was soll’s, ich glaube ohne Übertreibung sagen zu könne, dass ich schon wesentlich üblere Kämpfe austragen musste und jedes Mal hieß es ganz oben: „Du kummst da ned rein!“ und ganz unten wurde panisch ausgerufen: „BESETZT!“ Also wird es dieses Mal auch nicht anders werden.
Mein größtes Problem ist, wie ich mein Laptop da rein und vor allem wieder RAUS schaffe, denn solche Dinge sind im Krankenhaus immer ganz schnell weg. Doch 2 Wochen ohne, das geht ja wohl überhaupt nicht.
So und jetzt muss ich mich um mein missglücktes Kuchenobjekt kümmern. Gleich kommt Mingle und ich sehe schon ihren spöttischen Gesichtsausdruck und höre schon ihre zwar höflichen, aber dennoch vernichtenden Kommentare. Backen und ich, nöööö wir werden keine Freunde mehr in diesem Leben.
Kommentare:



Ois Guade wünscht euch da Bäääda

nach oben Inhaltsverzeichnis Datenschutzerklärung / Impressum