Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
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Ois Guade wünscht eich da Bäääda

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Führt endlich den Fahrtest für Senioren ein, verdammt nochmal!
KommentierenKommentare (0) lesen #213 2019-02-07
Dieser Tage äußerte sich wieder einmal ein - der Autoindustrie nahestehender - Bundesverkehrsminister zum Fahrtest für Senioren. Wie auch sein Vorgänger
lehnt er einen Pflichttest ab und setzt auf Eigenverantwortung.
Hahaha was für ein Unsinn! Ich halte das für unerträglich! Es gibt genügend erwiesene Fakten, die beweisen, dass viele Senioren im Straßenverkehr eine Gefahr darstellen. Selbst nicht mehr der Jüngste, unterzog ich mich kürzlich freiwillig einem Reaktionstest bei der Polizei. Obwohl die Werte noch sehr gut waren, zeigte es, dass sie doch ein Stück weit entfernt von einem jungen (25J) Menschen sind.
Seither fasse ich die Trennung von mir und meinem Elch schon mal ins Auge. Klar für mich als Stadtmensch ist es einfacher. Hier ist zur Mobilität kein eigenes Fahrzeug nötig. In ländlichen Gegenden mag es anders aussehen. Dann muss eben nach praktizierbaren Lösungen gesucht werden. Beispielsweise Fahrgemeinschaften, ein „Gemeindetaxi“, „shuttlebusse“, „Bringdienste“ usw.
Was jedoch überhaupt nicht geht, ist Augen zu und einfach durch oder wie Herr Scheuer sagt: Eigenverantwortung. Leider sind derart viele Senioren von Altersstarsinn geprägt und unglaublich uneinsichtig, dass es einfach nur zum Kotzen ist.
In meinem Bekanntenkreis ist auch so ein Kandidat. Mittlerweile 80 Jahre alt, war er schon vor Jahren so unbeweglich, dass der vorgeschriebene Blick über die Schulter beim Abbiegen nicht mehr möglich war. Darauf angesprochen kam als Antwort: „Dafür habe ich ja den Rückspiegel“. Toter Winkel, wird ignoriert! Das schlechte Gehör ist unerheblich, denn er sieht ja das Blaulicht, so sagt er. Über die Reaktionszeit ist kein Wort zu verlieren, das grenzt an Wahnsinn!
Und das sind nur die erkennbaren Mängel.
Es geht nicht darum, alten Menschen die Mobilität zu nehmen, sondern in einem jährlichen Test zu überprüfen ob alles passt. Denn jedes unschuldige Opfer ist eines zu viel!
Die Hell-Dunkel-Empfindlichkeit nimmt im Alter zu“, sagt Siegfried Brockmann, Unfallexperte der Versicherungsunternehmen. Ab 75 Jahren gebe es immer öfter Situationen, in denen die Fahrer nicht mehr schnell genug reagieren könnten. Gerade an Kreuzungen seien diese Fahrer oft überfordert, es komme zum Unfall, so Brockmann.
Doch wie sagt Brockmann: „Vielen älteren Autofahrern mangelt es an Selbsterkenntnis.“
Außer in Deutschland gibt es in Europa nur in 5 weiteren Ländern keinen Test. Ich finde man sollte das ändern und endlich europaweit einheitlich jährlich einen Fahrtest durchführen.
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