Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
Stalker, Spione oder ähnliches Pack, bitte fernbleiben.
Ois Guade wünscht eich da Bäääda

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Georg Bernard Shaw

Wenn ein Mensch einen Tiger tötet, spricht man von Sport. Wenn ein Tiger einen Menschen tötet, ist das Grausamkeit.

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Warum ich reich bin
KommentierenKommentare (0) lesen #217 2019-02-24
Bevor ich zum Thema komme, zum wiederholten Male ein paar Worte zu MEINEM Blog. In den letzten Monaten gab es bei mir doch ein paar heftige Einschläge. Dies verursachte ein wenig Durcheinanderwirbeln im Oberstübchen.
Die Folge wird sein, dass die Beiträge noch mehr mein Tagebuch darstellen werden, damit ich mich (falls mir die Zeit gegeben wird) in 20 Jahren an das erinnern kann, was in dieser Zeit mein Herz berührte.
Ob das gefällt oder nicht, jemand missbilligt oder nicht, einverstanden ist oder nicht, es lächerlich findet oder nicht, sich zu erkennen glaubt und gekränkt ist oder nicht, ist mir völlig schnurz piep egal. Das ist deine Meinung, aber meine Entscheidung. Schreib deinen Kummer einfach als Kommentar, meistens antworte ich dann, denn ich werde, wie schon seit langem, meinem Motto treu bleiben: „I don´t care, I don´t give a fuck, I don´t give a damn!“. Jetzt zum Betreff.
Als ich vor ein paar Tagen vom Krankenhaus nach Hause kam und eigentlich nur den Wunsch hatte etwas auszuruhen, dachte ich an meine Vorsätze und begann zuerst alles aufzuräumen (gefühlt hatte ich für diese 1 Woche mehr Zeugs dabei, als die gesamten Monate in Mazedonien), Papier zu ordnen, die Waschmaschine anzuschmeißen usw.
Als ich fertig war, war ich immer noch erschöpft und ich stand da und dachte in diesem Moment: „Oh Gott wie reich bist du eigentlich“! Nicht wegen meinem Kontostand - eher ein (wie schon immer) finanzielles Desaster -, nicht wegen meinen Designermöbeln (hahaha) oder meinen mit Delikatessen gefülltem Kühlschrank - wie sagt Mingle immer: „Du hast von Genuss keine Ahnung, du bist nur ein dummer Bayer“ :-) -.
Nöööö, ich bin reich, weil

- ich das Privileg habe in einem freien Land zu leben und meine Meinung zu äußern;
- ich den Kühlschrank öffnen kann und weiß, dass ich satt werde;
- ich den Lichtschalter betätigen kann und die Heizung aufdrehen und es hell und warm wird;

Ihr denkt das ist in Deutschland normal? Ist leider nicht so. Einige meine Ex-Freundinnen ernährten sich und ihr(e) Kind(er) die gesamte Woche von Spaghetti mit Soße, weil sie nur noch 5-10€ im Geldbeutel hatten. Eine Rentnerin muss nach 40 Jahren Arbeit und dem Aufziehen von 5 Kindern, während sich der Mann verpisst hat, von 672€ Rente leben. Selbst schuld, dass sie aus Stolz und Unverständnis nicht zum Amt geht und deshalb für sich entscheidet ob Licht oder Wärme. Leider sind Ralph McTell’s Streets of London aus 1969 oder Jack Londons Beschreibung „Stadt der Verdammten“ heute aktueller als je zuvor.

Ich bin reich, weil

- ich noch fühlen kann und nicht wie ein ferngesteuerter Roboter durch die Welt ziehe;
- ich lerne mich zu entschleunigen und nicht mehr parallel WhatsApp, Netflix, Telefon, Curry Wurst reinschieben, usw. ausübe und zwar alles registriere, aber nichts kapiere;
- ich nicht mehr den Drang habe alles Wissen und Können zu müssen, sondern zu meinen Fehlern und Eigenheiten stehen kann.

Ich bin reich, weil

- ich weiß, dass ich die Menschen die ich mag wiedersehen werde und kein Konkurrenzdruck (Mein Haus, mein….) entsteht, sondern wir uns freuen werden, sich zu begegnen;
- ich merke, dass Mingle und ich lernen sich gegenseitig zu respektieren und zu verstehen. Vielleicht trifft ja bald der Begriff Mingle nicht mehr den Kern. Naja bleiben noch ein paar andere, wird halt Trauma M verwendet, denn noch steht anstatt der französischen Bourgeoise die kamerunische Kriegerfrau noch deutlich im Vordergrund :-)

Das sind, neben vielen anderen, die Gründe warum ich reich bin. Der nächste Beitrag schwirrt auch schon im Kopf rum und handelt bei aller Gelassenheit wieder einmal von den Menschen, die denken sie sind allein auf der Welt.
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