Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
Stalker, Spione oder ähnliches Pack, bitte fernbleiben.
Ois Guade wünscht eich da Bäääda

Friedrich II, der Große

Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.

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Man erlebt immer wieder Enttäuschungen, aber man lernt auch immer besser damit umzugehen.

sagt wer: Marquis de Sade

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Ein schöner Tag
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #224 2019-03-09
Und das mir als Mann. Gestern, am 08.03. dem Weltfrauentag und zum ersten Mal auch noch ein Feiertag in Berlin, war für mich ein richtig schöner, harmonischer Tag. Jetzt könnte man mir -passend zu meinem Thema „Glück“- die Frage stellen ob ich Glück hatte oder glücklich war.
Dazu würde ich ganz klar NEIN sagen. Der Begriff Glück (denke ich mich zu erinnern) tauchte im späten (12/13. Jahrhundert) auf und bedeutete soviel wie „ein gutes Ende nehmen“. Das würde ich in meinem Fall dann sagen, wenn der Krebs ganz sicher weg wäre und nicht ein Lymphknoten übrig geblieben wäre. Oder wenn ein Richter meinem Arbeitgeber schon klar aufgezeigt hätte, dass man so mit lang gedienten Mitarbeitern nicht umspringt.
Doch die meisten Menschen verbinden Glück ohnehin nur mit materiellen Dingen, wie Lottogewinnen, höheres Einkommen usw. und denen kann ich -wie schon öfters geschrieben- nur entgegen halten: „Manche Menschen sind so arm, dass das Einzige das sie besitzen Geld ist“.
Und „glücklich“ war ich auch nicht. Ich wüsste gar nicht welches glücklich gemeint wäre. Das psychologische? das soziologische? das ökonomische?.... Da schließt sich dann sofort die philosophische Frage an: Darf ein Mensch wie ich, mit all den physischen und psychischen Einschränkungen, dessen Welt oft mit trüben Gedanken und tiefer Traurigkeit belastet ist, überhaupt glücklich sein? Hahaha, das sollen andere beantworten, ich hatte gestern einfach einen schönen Tag, frei nach dem Motto: „Gute Nacht ihr lieben Sorgen, leckt mich am Arsch bis morgen!“
Der Tag lief rund und das fing schon beim Frühstück an. Orange, Apfel klein geschnipselt, mit Mandeln, Walnüssen, Leinsamen und Rosinen verfeinert und dann mit Joghurt und Quark vermischt. Die Gewürzmischung die ich zugab, machte es so riiiichtig g’schmackig und schon war die Powerenergy da, hahaha.
Dann hatte ich ein paar gute Ideen was den Blog aber vor allem das Design meiner „Erinnerungen“ anbelangte und MIR gefällt es jetzt wieder besser. Sogar den Ratschlag eines meiner Ärzte befolgte ich und machte einen schönen, langen Spaziergang und dachte dabei öfters wie genial doch die Natur ist, wenn sich der Mensch in seinem grenzenlosen Wahn nicht ständig einmischt und verschlimmbessert.
Am Abend hatte ich dann mit einem Freund ein sehr gutes kroatisches Abendessen und gespickt mit guter Unterhaltung. Nach meiner gestrigen (siehe Glück Teil1) Beschreibung wie Glück definiert wird, nämlich durch die subjektive Wertschätzung, hätte ich gestern glücklich sein müssen. Nöööö war ich nicht. Es war ein sehr schöner Tag und ich war sehr ZUFRIEDEN! Trotz meiner hedonistischen Lebenseinstellung bin ich voll damit einverstanden, wenn ich zufrieden bin und keine Superevents oder Megaerfolge habe.
Der nächste Beitrag meiner „Glücksserie“ wird ein paar Mythen -aus meiner Sicht- abhandeln. In diesem Sinn macht’s es guad.
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