Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
Stalker, Spione oder ähnliches Pack, bitte fernbleiben.
Ois Guade wünscht eich da Bäääda

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Platon? Sokrates?

Es ist keine Schande nichts zu wissen, wohl aber nichts lernen zu wollen.

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Nachtrag zu Beitrag von gestern (#228)
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #229 2019-03-21
Was gestern bei dem Gespräch mit der Psychologin auch noch (zumindest für mich) hochinteressant war, ist, dass ich mit einem zu optimistischen Gesicht durch die Welt gehe. Hahaha wie schräg ist das denn? Sie meinte, dass wenn ich zur Türe reinkomme mir nicht so leicht abgenommen wird, dass all die schrecklichen Dinge passiert sind, die ich in der Liste des Grauens aufgeschrieben habe.
Oh Mann, wie krank ist denn diese Welt? Dass bei mir vieles von den Innereien (ja Herbert im Kopf auch :-) )kaputt ist, weiß ich selbst. Und dass vielleicht meine Lebensdauer nicht ganz so lang wie bei meisten anderen Deutschen sein wird, ist mir auch bewusst. Doch dass ich die verbleibende Zeit trotz mancher Schmerzen und Einschränkungen nicht mehr genießen soll und dafür jedem etwas vorjammern soll und ganz besonders den Krankenhäusern und Versicherungsanstalten, weil die nicht den Fakten sondern meiner Rhetorik glauben, das geht mir etwas zu weit!
JEDER Tag ist ein Geschenk, auch für euch, also nicht immer mimi, mimi, mimi rum winseln, sondern fröhlich sein und sehen was kommt. Manchmal geht es leichter, manchmal schwerer. So what?
Hatte dann noch ein Gespräch mit der Chefärztin und da bin ich neugierig, was noch kommt. Zuerst waren wir beide auf Konfrontationskurs, doch nachdem sie meine Problematik durchblickte und feststellte, dass ich ein durchaus mündiger Patient bin, der nur zu genau weiß, was er möchte, bot sie mir ein 4 Augengespräch an. Ziel ist nach ihrer Aussage mir sozialrechtlich gesehen Wege aufzuzeigen, wie ich mein Vorhaben erfolgreich umsetzen könnte. Yoooh dankend angenommen, mal sehen wann mich ihre Assistentin anruft.
Und dann passierte etwas, da hätte ich mich vor Lachen beinahe auf den Boden geschmissen. Per Zufall lerne ich eine junge (hahaha jung heißt U40) Frau aus Nigeria kennen, die seit 13 Jahren in Deutschland lebt. Wir saßen und tranken einen O-Saft und einen Kaffee und die 3. Frage von ihr war: „Woher kommst du? Du klingst nach Österreich“. Hahaha wie megageil ist das denn? Natürlich antwortete ich wie aus der Pistole geschossen: „Hör auf zu fragen. ich bin von hier“ und ich fühle mich jetzt diskriminiert. Nachdem ich ihre Schrecksekunde genossen hatte, klärte ich sie über den Sachverhalt auf. Sie tippte sich mit dem Finger an die Stirn und sagte nur noch: „Die Frau ist plemplem“.
Joa recht sie! Jetzt freue ich mich aufs Wochenende und wollte am Samstag wieder einmal eine Lammhaxe in Niedriggarmethode kochen, doch leider hatte der Türkenmetzger meines Vertrauens nicht genau die Haxe die ich wollte. Morgen nochmal probieren. Ein nicht mehr ganz so wütender Bäääda wünscht euch alles Gute und nicht vergessen: „Lachen ist die beste Medizin!“
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