v Tagebuch von Peter Christerer

Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
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Ois Guade wünscht eich da Bäääda

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Das erotische Vergnügen ist ein Hindernisrennen.

sagt wer: Karl Kraus

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Gelassenheit
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #238 2019-04-23
Zu meinem letzten Beitrag #237 Europawahlen das ist nichts als Geldverschwendung!, wurde mir empfohlen, dass es möglicherweise meiner Gesundheit zuträglicher wäre, wenn ich mich an das Gelassenheitsgebet halten würde.
Gelassenheitsgebet:
Gott, gib mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
(Ein paar Kommata habe ich aus rein ästhetischen Gründen einfach entfernt :-).
Da mag vielleicht schon etwas Wahres daran sein, doch schlagartig fielen mir gleich drei österreichische Künstler ein, die ihren Unmut über bestimmte Zustände einfach rausposaunen mussten, anstatt es runter zu schlucken.
Als erster fiel mir der gute alte Arik Brauer (der lebt immer noch!) und sein schon 1969 gesungenes „Köpferl in Sand“ ein. Bewegt hat er eher nichts damit, ich denke es ist seither eher schlimmer geworden.
Dann kam mir der leider schon verstorbene Ludwig Hirsch und sein „I habs wolln wissen“ in Erinnerung, denke auch er wollte einfach seine Empörung zum Ausdruck bringen, köstlich sein „…ja, ja, I waaas er wiegt zwar ziemlich schwer…“
Und zuletzt der ebenfalls verstorbene Georg Danzer mit „der oide Wessely“, da dachte ich allerdings mehr so ab der 5. Minute an mich „… mia hilft’s wenigstens…“.
So ganz überzeugt bin ich nämlich nicht, dass das runterschlucken und stillschweigend hinnehmen mich zufriedener machen würde. Im Gegenteil, meine hämorrhagische Gastritis würde wohl noch weiter aufblühen. Die bekomme ich bei meinen Ernährungsgewohnheiten und den Medikamenten die ich nehmen muss, ohnehin nicht los, aber verschlimmern durch Schweigen will ich sie auch nicht.
Wie erleichternd so ein kleiner Vulkanausbruch im Körperinneren manchmal sein kann, zeigt sich bei meiner nächsten „Erinnerungen“ Geschichte „Himpsl und der Briefkasten“, als mein Vater zur Höchstform auflief.
Ansonsten freue ich mich nach wie vor über das herrliche Wetter und auch gestern hatten Mingle und ich einen Supertag. Ich denke wir haben mit unserer Lebensart verschiedene Leute zumindest zum Schmunzeln gebracht und etwas Freude in ihren Arbeitstag geholt. Wie sagte mein Arzt zu mir: „Machen sie all das, was sie aus dem dunklen Loch rausholt und ihnen Spaß macht.“ Recht hat er! Euch allen einen schönen (verspäteten) Wochenbeginn und
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