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Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
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Der wahre Jungbrunnen ist eine dreckige Fantasie.

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Warum bin ich so, wie ich bin?
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #242 2019-05-05
Seit geraumer Zeit und wegen spezieller Ereignisse der jüngeren Vergangenheit, beschäftige ich mich immer mehr damit, warum ich genauso handle, wie ich es eben tue. Mehrere Entscheidungen sind -von außen betrachtet- sicherlich sehr fragwürdig, auch was meine Gesundheit und besonders „meinen“ Krebs anbelangt.
Nur an den Genen allein kann es nicht liegen, selbst wenn Wissenschaftler nach langem endlich der Epigenetik zugestehen, dass sich die Gene (Chromosome) laufend während des Lebens ändern. Selbst die Ernährung mischt dabei mit. Sicher werde ich von meinen Vorfahren einiges mitbekommen haben, doch irgendwie denke ich, es ist die Geschichte des Lebens, die einen (mich) so agieren lässt.
Ich glaube auf mich trifft die herrliche Geschichte vom Frosch und dem Skorpion ziemlich genau zu. Wobei ich mich mehr als Skorpion sehe, denn jemand zu tragen ist eher nicht meins. Die Geschichte geht so:
Ein Skorpion und ein Frosch sitzen am Ufer eines reißenden Flusses. Beide möchten auf die andere Seite.
Der Skorpion ruft freundlich zu dem Frosch: „Herr Frosch, hätten sie die Güte mich auf ihrem Rücken zur anderen Seite zu bringen? Ich habe wichtige Geschäfte zu erledigen, aber die Strömung ist zu stark für mich.“
Der Frosch ist sehr argwöhnisch und ruft zurück: „Herr Skorpion, das verstehe ich wohl, dass Sie Geschäfte tätigen möchten, aber überlegen Sie doch ein wenig. Sie sind ein Skorpion mit einem großen Giftstachel. Wenn ich Sie auf meinen Rücken lasse, werden Sie sofort zustechen. Sie können gar nicht anders.“
Der Skorpion antwortet: „Mein lieber Herr Frosch, ich kann ihre Einwände vollständig nachvollziehen, aber es liegt ganz sicher nicht in meinem Interesse Sie zu stechen. Es ist von hoher Wichtigkeit für mich, auf die andere Seite des Flusses zu gelangen. Ich verspreche, dass Ihnen nichts geschehen wird.“
Der Frosch ist überzeugt von der Aussage des Skorpions, lässt ihn auf seinen Rücken und springt sogleich ins Wasser. Alles läuft nach Plan und es gibt zuerst keine Schwierigkeiten. Plötzlich, in der Mitte des Flusses, spürt der Frosch einen heftigen Schmerz in seinem Rücken und sieht noch, dass der Skorpion den Stachel aus seiner Haut zieht. Sofort beginnt die Lähmung zu wirken und seine Glieder werden taub.
„Du Idiot, ruft der Frosch. Du hast gesagt, du musst dringend auf die andere Seite. Jetzt aber werden wir beide sterben!“
Der Skorpion zieht die Schultern hoch und führt ein kleines Tänzchen auf dem Rücken des Frosches auf. Ganz entspannt antwortet er:
„Mein lieber Herr Frosch, Sie selbst haben es gesagt. Ich bin ein Skorpion. Es entspricht meinem Wesen zu stechen.“
Keiner der beiden erreichte das andere Ufer.
Genauso sehe ich es bei mir. Oftmals treffe ich Entscheidungen, die weder rational oder als vernünftig erklärbar sind. Es entspricht einfach meinem Wesen! Was sollte ich nicht alles hinsichtlich meiner Gesundheit unternehmen und tue doch das Gegenteil. Chili, Whiskey, Nachtleben -und die Mädels sind noch ansehnlicher und schärfer geworden :-)- sind angesagt. Doch ist es wirklich so erstrebenswert, so alt wie möglich zu werden? Mein Leben war bisher außerordentlich facettenreich und aufregend. Sollte ich jetzt die Reise ins Nirwana antreten müssen, so what? Seit meinem Herzstillstand 1995 habe ich keine Angst mehr vor dem Tod, vor dem Sterben schon, das könnte schließlich weh tun.
Klar gäbe es noch viele spannende Dinge „zu erledigen“, doch es ist kein Drang und Druck mehr da. Was kommt, das kommt. Das einzige was mich extrem nervt, ist diese ständige Müdigkeit und deshalb werde ich mir jetzt einen weiteren (den gefühlten 17. heute) Kaffee machen und die Frage des Themas einfach unbeantwortet lassen., Auflösen wird das eh niemand können und wenn doch, würde ich es sowieso nicht glauben.
Tja so ist das Leben! Eigentlich wollte ich kurz zum derzeitigen Top Thema (neben Kühnert und Masern) „Einsamkeit“ meinen Senf dazu geben und endlich bei den Erinnerungen weiterschreiben, stattdessen stelle ich mir die „Wesensfrage“, hahaha.
Ein gutgemeinter Rat, liebe Freunde der Nacht: „Macht einfach was ihr wollt!“
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