Tagebuch von Peter Christerer

Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
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Es gibt nur eine Sünde, und das ist Dummheit.

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KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #265 2019-08-03

Yooo es ist wieder einmal soweit, der Rappel hat mich gepackt. Ich möchte mal wieder meinen Körper in Form bringen. Das volle Gesamtpaket: Ernährungsumstellung, Gewichtsreduktion und body building. Keine 3 Tage vorbei und schon läuft es neben dem Plan. Gestern schon mit Stefan 2 Weißbier gezwitschert und heute mir die volle Dosis Pizza Sucuk rein gezogen. Doch wenn ich im Umkreis von Pizza Miranda in der Müllerstr. bin, dann geht es gar nicht anders. Beste Pizza die ich kenne und das im Schnellimbiss. Morgen geht es wahrscheinlich mit einem vietnamesischen Essen weiter, mit dem Regel brechen. Einfach nur Sodom & Gonorrhoe.

Wedding zumindest im Umkreis von Leopold Platz ist schon wirklich gewöhnungsbedürftig, speziell für etwas vorsichtige Menschen oder gar Fremde. Für mich gehört er nach wie vor zu den Top drei von Berlin. Nur ob das noch deutsch ist, bezweifle ich schon stark. Zumindest die Sprache ist deutsch, denn das ist offensichtlich der kleinste gemeinsame Nenner bei all dem Durcheinander. Türken, Araber, Libanesen, Afrikaner und seit neuestem viele Russen, dazu gefühlt 5% Deutsche. Selbst die türkisch/arabisch geführten Läden sind deutlich in der Übermacht, wenn man von den Ketten wie Lidl & Co absieht.

Es war nicht von ungefähr, dass ich den Kiez wollte. Erstens bin ich auf Brautschau, zweitens ist dort (leider wenig Auswahl) meine Lieblingskaffeerösterei, ich brauchte dringend Fleisch von meinem Lieblingstürken und zudem wollen die Gerüchte nicht verstummen, dass irgendwer in der Afrika Szene nicht gut auf mich zu sprechen ist. Deshalb bin ich ohne wirklich Bedarf zu haben über den Markt am Leo, denn dort treiben sich die Gestalten rum, die ich im Verdacht habe. Und was soll ich sagen? Jeder der mich kennt weiß, dass ich viele Marotten habe, aber Paranoia gehört nicht dazu. Sehe ich doch glatt aus den Augenwinkel, wie ein Typ auf mich zeigt. Natürlich lies ich mir nichts anmerken und begab mich zielstrebig Richtung Müllerstr. wo viel Öffentlichkeit ist. Und Tatsache, ich hatte meinen Schatten. Ein großer stämmiger Afrikaner folgte mir so derart unauffällig, dass es schon lustig war. Erst später bemerkte ich seinen Partner, einen eher dem Sandler Milieu vom Wedding zugehörigen kleineren weißen Mann. Und da war es nicht mehr so spaßig. Zuerst trank ich absichtlich einen Kaffee in der Rösterei, dann kaufte ich das Fleisch in dem türkischen Supermarkt und dann genehmigte ich mir eine Pizza. Alles nimmt ziemlich Zeit in Anspruch, doch sobald ich mich bewegte, war einer der beiden da und griff sofort zum Handy.
Yoooo einen Vorteil hat meine Ausbildung in genau solchen Bereichen schon: Es gibt a) eindeutige Methoden um festzustellen ob du observiert wirst und b) gibt es Methoden diese Leute (solange sie nicht noch professioneller vorgehen als du) wieder loszuwerden. Und beides übte ich aus.
Ausserdem war ich mir ganz sicher, sollte ihnen die Verfolgung trotzdem bis Steglitz gelingen, dass an der U-Bahn Haltestelle der knock out erfolgen würde. Ich hatte dort mein Fahrrad abgestellt und war mir zu 100% sicher, dass sie kein Fahrzeug nachführten.
Naja so ganz wohl ist mir bei der Geschichte trotzdem nicht, jetzt hoffe ich dass wenigstens 1 Antwort auf meine WhatsApp kommt, die ich verschickt habe. Obwohl keine einzige bisher zwei Häkchen hat.
Doch jetzt wird zu Abend gegessen und dann wird an meinem "Abnehm-Blog" gebastelt, denn obwohl ich ihn online stellte, ist viel zu tun und zu ändern.
Kommentare:


Man ist niemals zu schwer für seine Größe, aber man ist oft zu klein für sein Gewicht.