Tagebuch von Peter Christerer

Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
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Weiß ich nicht

Man kann leicht am Leid eines Freundes teilnehmen. Viel schwerer fällt es, an seinen Erfolgen Freude zu haben.

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Yooohh, das nenne ich Gewinnoptimierung!
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #268 2019-08-14
Das war dann doch eine Überraschung, auf die ich verzichten hätte können! Seit Jahren gehe ich in Berlin zum gleichen Friseur, denn der warb ziemlich reißerisch der günstigste Friseur Berlins zu sein. Stimmte ja auch, für den Herren Maschinenschnitt mit Augenbrauen 4,95€ das ist schon eine Hausmarke. Auf der anderen Seite waren selbst bei meinem Quadratschädel für die 9mm inkl. Haare wegfegen und kassieren, selten mehr als 5 Minuten nötig. Massenabfertigung halt. Somit sind ca. 50€ die Stunde auch nicht soooo schlecht, insbesondere da die häufig wechselnden Friseurinnen nicht nach hochbezahlten Spitzenkräften aussahen und die Einrichtung mehr dem Charme einer alten, zugigen Bahnhofshalle denn einem Friseursalon entsprach.

Doch am Montag sitze ich auf dem Stuhl und dann eröffnet mir die freundliche lady, dass sich die Preise geändert haben. Statt 4,95 Euronen, will sie (bzw. der Chef) ab sofort 9,95 €. Na dass nenne ich üppig. Eine Steigerung von mehr als 100% nur mit Hinweisen im Internet und der Filiale dass an Aktionstagen jeweils jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat der alte Preis zählt, ist frech! Allerdings so kleingedruckt, dass selbst Versicherungen dort zur Lehre gehen könnten. Ansonsten springt dich immer noch in riesigen Lettern der alte Preis an. Yep, da braucht wohl jemand Kohle. Nicht dass mich jetzt der 5er mehr in die Krise stürzen würde, alle 6 Wochen kann ich mir meine Kunstfrisur immer noch leisten, doch die Firma Hairtie sieht mich nicht mehr! Ich finde das unseriös und unverschämt. Für 10€ bekomme ich das öfters, selbst im teuren Steglitz.

Über meine bisherigen Erfolge beim Abnehmen freue ich mich, obwohl mir bewusst ist, dass es sich dabei um Moment-Aufnahmen handelt. In den ersten Wochen ist klar, dass die Pfunde rapide fallen. Der Frust kommt später, doch da hoffe ich, dass ich meine kleinen grauen Zellen im Oberstübchen schon richtig präpariert habe. Allerdings steigt die Nervosität, denn morgen möchte ich zum ersten Mal seit Projektbeginn meinen Bauchumfang messen. Und das, obwohl ich heute wahrscheinlich zum Asiaten essen gehen werde.
Subjektiv habe ich das Gefühl, dass sich da aber schon überhaupt gar nichts getan hat. Schaun mer mal, dann segn mas scho. Zusätzlich möchte ich (allerdings bin ich selbst noch nicht zu 100% davon überzeugt) den Beginn meines Sportprogramms vorziehen. Statt im September möchte ich nächste Woche beginnen, damit zur Wiesn wenigstens eine kleine Straffung zu sehen ist.

Ich bastle ja eifrig an meinem Blog "mission impossible" weil ich alle möglichen Daten zur Verfügung stellen möchte. Schließlich weiß ich, dass ich kurz vorm 115. Geburtstag wieder meinen Körper in Form bringen möchte und dann ist alles schon vorhanden. Jetzt bin ich an den Ernährungswerten einschließlich "gutem" und "bösem" Obst und parallel dazu versuche ich die Blutwerte einzunorden. Welche sind a) relevant bei Übergewicht und b) welche Auswirkungen die Ernährungsumstellung auf die üblichen Verdächtigen (Cholesterin, Harnsäure, Leberwerte etc) hat.
Dabei bin ich jetzt auf einen interessanten Hinweis bezgl. meiner erkrankten Leber und Magen gestoßen. Vielleicht kommen die Schmerzen im Bauch ja gar nicht von der hämorrhagischen Gastritis, sondern von der Leber. Die Ursache für die Lebersache -nachdem ich mir wochenlang den Kopf zerbrach, weil ich weder vom Essen noch vom Alkohol eine Kausalität herleiten konnte- könnte tatsächlich in den Schmerzmitteln liegen. Diese sind ziemlich übel für die Leber und in der letzten Zeit habe ich sie wegen dem Krebs und den fehlenden drei Bandscheiben häufiger benötigt. Ja mei, ich bin halt ein bayrischer Jammerlappen und ein Weichei!

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Die hohe Kunst des Zuhörens