Tagebuch von Peter Christerer

Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
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Ois Guade wünscht eich da Bäääda

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Schlechtigkeit ist ein bedeutender Charakterzug. Von jeher war sie die Waffe des Schwachen.

sagt wer: Marquis de Sade

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Ein Hoch auf d'Wiesn!
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2792019-10-05
Gott sei Dank war es nicht das 10-jährige Wiesn Jubiläums Jahr (kommt erst nächstes Jahr) von Bööörlin meets Munich, denn es gab schon ein paar heftige unerfreuliche Ereignisse. Eins davon war ziemlich kostspielig. Doch die hatten allesamt nichts mit der Wiesn selbst zu tun und deshalb schreibe ich es auch nicht nieder.
Mei was soll ich jetzt zur Wiesn sogn? Schee wars, passt hod ois und sollte ich noch leben nächstes Jahr, werden wir das bestimmt wiederholen!

Richtig aufgedreht hat dieses Jahr der Herbert, so soll es sein! Zwar sagte Christiana, er hätte morgens seine Medizin nicht genommen und sei deshalb so schräg drauf, aber das glaube ich nicht. Eher hat er die Medikamente verwechselt und eine Handvoll Speed eingeworfen. Hatte aber Unterhaltungswert.
Ansonsten gab es für mich eine Premiere, denn ich aß tatsächlich Weißwürste und eine Leberkässemmel vom Metzger Wallner (Großmarkthallenmetzger) und sakrisch guad hams g'schmeckt. Noch dazu, weil in Berlin so was aba scho übernaupt ned zur Verfügung steht. Leider habe ich den favorisierten Fischstand und auch den Rossmetzger nicht gefunden. Denn eine Pferdebratwurst hätte ich mir schon gern nei zogn.
Das Wetter spielte zwar heuer auch nicht so mit, aber es hätte durchaus noch kälter sein können und die paar Regenschauer haben uns nicht gestört, weil wir wie immer unterm Dach vom Hofbräuzelt im Freien saßen. Ein idealer Platz auch weil die Security heuer alle Hände voll zu tun hatte um die Leute zurückzuhalten.
Ursprünglich hat es mit Christiana, Herbert und Günter angefangen und mittlerweile wird die Runde immer illustrer. Seit 2016 ist Stefan, der Betreuer und die letzten zwei Jahre auch Heidi dabei. Da freue ich mich ganz besonders. Schließlich kenn ich des Madl schon ewig lang und habs schon immer mögen. Temporär kamen heuer Lohmeier Bekannte aus Berlin (Mike und Heike) dazu und wie das Bild zeigt war dieses Jahr auch die Jugend mal wieder vertreten.
Die Heimreise ging reibungslos vonstatten, selbst der Rausch hielt sich in Grenzen. Doch schlecht wie der Tag begonnen hatte, endete er auch. Am Flughafen machten uns zwei mega frustrierte Lesbenzicken das Taxi streitig, aber so prollig, dass ich schlagartig den guten alten Schiller verstand, als er in der Glocke schrieb: "Da werden Weiber zu Hyänen". Was solls die Wiesn war schön und auch hauptsächlich deshalb, weil sich Menschen treffen, die sich seit vielen, vielen Jahren kennen und mögen. Da braucht es keine Verschwörungstheoretiker oder Weltrettungsspezialisten, sondern einfach a wengerl an Schmäh und a paar scheene Stunden. Bin scho neigierig aufs nächste Jahr.
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