Tagebuch von Peter Christerer

Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
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Wenn einer eine Reise tut...Teil2
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2832019-10-27
Die Stimmung war super und alles passte, auch wenn sich bei mir die negativen Gedanken hinsichtlich Zukunft nicht vertreiben ließen. Zudem machten auch meine Innereien nicht so mit, wie ich es gerne gehabt hätte. War wohl ein etwas zu heftiger "hau rein Tag". Auch darauf nahmen Andrea und Otto Rücksicht und wir verließen die Party gegen 01:00h. Und es hatte für mich schon so etwas wie Abschied nehmen. Perfekt chauffiert kam ich in meiner Unterkunft in Puchheim an und kann nur sagen, für den Preis absolut in Ordnung und ich schlief sogar ein paar Minuten länger als sonst üblich.
Der Sonntagmorgen begann mit einem köstlichen Weißwurstfrühstück und Otto bewies, dass er die Kunst die Weißwurst richtig warm zu bekommen, perfekt beherrscht. Leider war dann der erste Teil der Reise schnell zu Ende und ich bedanke mich nochmals ganz herzlich bei Andrea und Otto für zwei schöne Tage.

Dann kam MVG Teil 2. Die Münchner Verkehrsspezialisten brachten es fertig, auf der Stammstrecke nicht nur die S-Bahn sondern auch die U-Bahn lahm zu legen. Und Dank des genialen "Sternsystems" der Münchner geht halt dann gar nichts mehr. Also mit der S-Bahn von Puchheim nach Pasing und dort in den SEV(Schienenersatzverkehr)-Bus um zum Isartorplatz zu gelangen.
Es war mit den Cousinen Monika, Brigitta und ihrem Mann Udo vereinbart, dass wir uns im Restaurant Paulaner im Tal zum Mittagessen treffen würden. Wäre keine große Sache, wenn nicht bereits beim Einsteigen in den SEV-Bus der Fahrer im holprigen Deutsch erklärt hätte: "Ich nur weiß Weg zum Hauptbahnhof und Navi funktioniert nicht. Ab Lenbachplatz muss helfen Passagier." Was dann prompt dazu führte, dass wir völlig vom Weg abkamen und dann am Promenadenplatz feststeckten. Als der Fahrer die Türe öffnete um einen Taxifahrer um Hilfe zu bitten, stieg ich aus und begab mich von dort aus zu Fuß zum Treffpunkt.
Zu meiner freudigen Überraschung kam auch noch Eva-Maria die Tochter von Rosemarie und Rudi mit dazu und wir hatten eine kurze, aber sehr schöne Zeit. Um 1500h verabschiedeten wir uns und es blieb auch hier eine gewisse Traurigkeit, denn wer weiß schon was kommt und das sind einfach liebe Verwandte.
Um 15:00h war ich gegenüber in der Schneider Weisse mit einem außerordentlich feinen Menschen verabredet. Trotz seiner sehr hohen Position bei der Bundeswehr ist er niemals abgehoben oder gar überheblich und wir hatten spaßige 2,5 Stunden, die ich sehr genoss. Dann hieß es Abschied nehmen von München und der Rückmarsch zum Flughafen wäre vom Isartorplatz normalerweise kein Problem. WÄRE, wenn da nicht der MVG wäre.

Dann kam MVG Teil 3. Schnell und pünktlich brachte mich der SEV zum Ostbahnhof. Dort war ich (Ferienende in Brandenburg) nicht der einzige, der zum Flughafen wollte und wir begaben uns zu Gleis 9 (oder so) und durften zur Kenntnis nehmen, dass die S-Bahn ZWÖLF Minuten Verspätung hatte. Grenzenlos erstaunt waren wir, als wir über Lautsprecher hörten "einfahrender Zug Richtung Flughafen auf Gleis 2. Eine Horde wütender Passagiere rannte im Schweinsgalopp zu Gleis 2 und obwohl ich in der Spitzengruppe dort ankam, konnte ich dem Zug nur noch nachwinken. Der nächste Zug kam dann nicht nach 10 sondern nach 18 Minuten und es wurde langsam knapp. Um 1910 schloss das Gate für meinen Flug und ich weiß nicht mehr genau wann ich am Flughafen ankam, jedenfalls stand ich um 1910 noch an der Sicherheitskontrolle an. Doch Gott sei Dank waren hinter mir noch etliche Andere die in den selben Flieger wollten.
Eine große Erleichterung verschaffte mir mein Bruder Otto mit der WhatsApp in der er mitteilte, dass die Maschine, mit der ich fliegen sollte, erst um 1905 in München landet. Also war das Boarding sicher nicht um 1910 abgeschlossen. Yep es funktionierte, ich kam sogar noch mit Speedy Boarding auf meinen bequemen Sitzplatz und landete überpünktlich in Berlin.

Was bleibt ist die Erinnerung an zwei wunderschöne Tage die mir zeigten, dass es nicht nur Negatives in dieser Welt gibt.
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