Tagebuch von Peter Christerer

Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
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Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

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Das Leben ist kurz, deshalb weniger jammern und mehr genießen!
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2852019-11-04
Es sollte einfach nur ein kleiner Einkauf mit abschließendem Kaffeehaus Besuch in der Steglitzer Mall "Boulevard" werden. Die Sonntagsöffnungssaison beginnt wieder, zumindest in Berlin. Als ich an der verabredeten Ecke stand und auf Mingle wartete, sah ich einen ADAC Rettungshubschrauber ziemlich tieffliegend kommend und nahezu über mir drehte er eine Schleife in Richtung "Park und Hinterausgang" vom Boulevard.
Zeitnah folgten ihm lautstark zwei Polizeiwagen. Als ich kurz darauf ankam, sah ich nur noch den Piloten ins Führerhaus steigen und wieder starten. Schlagartig wurde mir klar, dass ich nicht zu viel Zeit mit Jammern und Grübeln verbringen sollte. Ich bin überzeugt dass der Mensch, der in den Rettungshubschrauber gebracht wurde, jetzt ganz bestimmt nicht über finanzielle Probleme oder Krebserkrankungen nachdenkt.

Vielleicht meinte das der Pfarrer bei der Silberhochzeit von Jutta und Max als er von "in der Gegenwart leben" sprach. Es stimmt schon, wir leben hier und heute. Wir sollten uns nicht soviel Gedanken machen, was war oder was noch kommt. Die Vergangenheit kann uns nur helfen ein paar Fehler nicht zu wiederholen. Die Zukunft kennen wir nicht und wir können sie auch nur in beschränktem Maß beeinflussen. Die Person im Hubschrauber hat sich den Sonntagnachmittag sicherlich auch ganz anders vorgestellt.

Weil ich schon länger über die Gegenwart nachdenke und meine Blutdruckwerte ebenso wie der Druck im linken Brust- und Kopfbereich ganz bedenklich anstiegen, habe ich mich am Donnerstag entschlossen, meine Betablocker, Blutdrucksenker und Blutverdünner wieder zu nehmen. Denn sonst hätte sich das mit dem "in der Gegenwart leben" vielleicht ganz schnell erledigt und als Weichei kann ich auf die Schmerzen eines weiteren Herzinfarktes gerne verzichten. Schädigen würde ich mir nur selbst und Mingle könnte ich auch nicht mehr ärgern. XD

Ärgern hingegen tue mich immer noch über einen Vorfall, der zurzeit vor einem Berliner Gericht verhandelt wird. Ich habe bereits darüber in meinem "Polit"-Blog geschrieben. Es geht darum, wie ein Vater seine Tochter gemaßregelt haben soll. Es ist mir schon klar, dass ich mir kein klares Bild machen kann, da ich nicht alle Fakten kenne. Trotzdem nehme ich an , dass es sich wieder einmal um Einmischung handelt, die zur Zeit um sich greift und alle springen darauf an.
Ganz klar: JEDE Misshandlung, besonders von Kindern, gehört hart bestraft. Aber sich überall einzumischen und den Eltern jegliche Erziehungskompentenz absprechen, das ist auch nicht hinzunehmen!
Hier der Teil aus meinem " Politbeitrag"
<<< Wofür deutsche Gerichte schon Personal und Zeit haben, ist ein gerade stattfindender Prozess gegen einen 45-jähriger Familienvater. Er soll seiner 4-jährigen Tochter 2x auf den Hintern geschlagen haben, weil sie an der Bushaltestelle partout nicht hören wollte und er Angst hatte, dass sie auf die Straße vor den Bus läuft. Auszug aus der "BZ":
Der Richter: „Wo wollten Sie hin mit den Kindern?“ Der Vater: „Pferdchen gucken auf der Trabrennbahn.“ Der Richter: „Schimpften Sie mit ihr?“ Der Vater: „Ich wurde sicher laut, weil sie nicht hörte.“ Der Richter: „Halt die Klappe gesagt?“ Der Vater: „Vielleicht.“ Der Richter: „In Rage geraten?“ Der Vater: „In Sorge!“ Der Richter: „Dem Kind gedroht: Wenn du nicht sofort aufhörst, bekommst du eine?“ Der Vater: „Ausgeschlossen! Es gab keine Schläge.“
Im Polizeiprotokoll steht, der Vater habe damals zugegeben, er habe das Mädchen „zweimal auf den Hintern geklapst, weil sie nicht hörte.“ Daran kann oder will sich der Vater heute vor Gericht nicht mehr erinnern. Der Richter: „Nicht alles, was unglücklich ist in der Erziehung, ist strafbar. Aber Beleidigung und Gewalt. Möglicherweise kommt auch eine Verurteilung wegen versuchter Nötigung in Betracht.“ Der Amtsrichter kann bis vier Jahre Haft verhängen.
Der ganze Bericht aus der "BZ" hier >>>
Kein weiterer Kommentar von mir, sonst wird mir wieder bescheinigt wie frauenfeindlich, sexistisch und diskriminierend ich doch bin.
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