Tagebuch von Peter Christerer

Peter Alexander Christerer


Video Mein Leben deutsch / english

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
Stalker, Spione oder ähnliches Pack, bitte fernbleiben.
Ois Guade wünscht eich da Bäääda

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#294-18.12.2019 Alle Jahre wieder....
…. kommt der Gin auf mich nieder. Seit nunmehr 4 Jahren findet bei Mampe (Berliner Traditionsspirituosenfabrik siehe Wiki) eine Weihnachtsfeier statt. Genauso lange nimmt mich mein lieber Blechwannenkapitän Timo "Kuddel" Cordes mit und es macht jedes Mal auf's Neue einfach Spaß! Ganz toll fand ich die Bemerkung von Kuddel "Unser Besuch bei Mampe gehört für ihn ganz klar zu Weihnachten". Das unterschreibe ich aber sofort und überlege mir inzwischen selbst eine "Steinhaberschaft". Ansonsten gilt:

„Sind’s die Augen, geh’ zu Mampe, gieß’ Dir einen auf die Lampe,
kannste allet doppelt sehn, brauchste nich zu (Optiker) Ruhnke gehn.“


Natürlich kann es ohne negatives nicht gehen. Mich nerven immer mehr die Menschen, die ihre Meinung mir gegenüber nicht klar äußern, sondern ein "passiv-aggressives" Verhalten an den Tag legen. Vordergründig sieht es wie eine harmlose Frage oder Bemerkung aus, doch in Wirklichkeit ist es schlicht und ergreifend eine Feindseligkeit. Doch der Betroffene kann es nicht deuten und der Aussprechende kann immer sagen "Nööö das habe ich gar nicht so gemeint". Das nervt ziemlich, den letztlich kann man darauf nicht richtig reagieren.

Mein Elch hingegen macht Freude! Am Montag kam der erlösende Anruf dass er seinen neuen Himmel hat und die Sattelei in Niederjesar schon bald verlassen wird und nach Letschin in die Autowerkstatt kommt. Wenn alles klappt könnte ich ihn am 25.12. wieder in meine Arme schließen. Joa da kommt Freude auf.

Freude bereitet mir auch mein "Weihnachtsprojekt". 2 weitere Zehner wechselten den Besitzer. Einmal ging es an einen Motzverkäufer in der U-Bahn und einmal wurde ich direkt angesprochen. Das kam so: Ich stehe Sonntag am Mehringdamm und warte auf Kuddel, um gemeinsam zur Weihnachtsfeier zu gehen. Plötzlich kam ein gepflegter junger Mann zu mir und bat mich um 5€ weil er sich gerne was zu essen kaufen würde. Seine Eltern (Türken) sind noch ein paar Tage in der Heimat und das Geld, das sie ihm da gelassen hatten, ist weg. Doch der Hunger bleibt. Er war sichtlich überrascht als ich ihn fragte ob es auch 10€ sein dürften. Jedenfalls muss der Hunger immens gewesen sein, so schnell wie er sich in der Reihe für einen Gemüseburger einreihte. Ob die Geschichte stimmt oder nicht, ist mir egal. Aber es war absolut nicht leicht einen Fremden um Geld zu bitten.

Jetzt ist die VORfreude ganz groß, denn morgen treffe ich mich mit einem außerordentlich angenehmen, lieben Menschen.


Ois Guade wünscht euch da Bäääda

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