Tagebuch von Peter Christerer

Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
Stalker, Spione oder ähnliches Pack, bitte fernbleiben.
Ois Guade wünscht eich da Bäääda

Über mich Video: Mein Leben / my life Tagebuch Gewicht wretch Erinnerungen

Oscar Wilde

Die Moral ist immer die letzte Zuflucht von Leuten, die die Schönheit nicht begreifen.

Inhaltsverzeichnis 10 Beiträge auf einmal Essays
Wenn der gute Rat teuer werden könnte. als MP3 hören? klick mich #3032020-02-20
Die Ereignisse werden zur Zeit einfach nicht weniger und das wo ich doch gerade erst aus dem Winterblues wieder auftauche. Und neue Ideen sind genug vorhanden. Also werde ich den Beitrag aufteilen.
Über meinen erneuten Besuch beim MDK, diesmal beim Psychiater werde ich nicht schreiben, denn der Typ toppte sogar noch die dämliche Kuh vom letzten Mal. Unerträglich was da abgeht und belastet auch Tage danach meine Psyche ziemlich! Aber es brachte mich zum Nachdenken und das könnte -wie so oft bei mir- finanziell von Nachteil sein. Ich habe aber einfach die Schnauze voll, nach 60 Jahren mit ziemlich viel -oft auch sehr harten- Erfahrungen im physischen wie psychischen Bereich, mich mit irgendwelchen Erfüllungsgehilfen von irgendwelchen Instituten oder Behörden auseinander setzen zu müssen.

In Kürze werde ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. Ich denke da hat mich die Dame von der Rentenversicherungsanstalt nicht richtig informiert und am 28.02. werde ich besser vorbereitet sein und gezielte Fragen stellen. Eine Teilerwerbsminderung sollte ich auf jeden Fall erreichen und das wäre in meinem Fall ausreichend, denn bei gleichzeitiger Arbeitslosigkeit muss die volle Rente bezahlt werden.
Zusätzlich sind die Zurechnungszeiten seit 2019 sprunghaft angestiegen. Das bedeutet, dass bei mir die Rente hochgerechnet wird, als hätte ich bis 65 Jahre und 9 Monate gearbeitet. Zusätzlich gibt es seit Juli 2014 die sogenannte Günstigerprüfung. Das bedeutet, wenn man bis zu 4 Jahre vor Rentenantrag wegen Krankengeld oder Arbeitslosengeld weniger Rentenbeiträge bezahlt hat, wird das ignoriert und das letzte Gehalt zur Berechnung herangezogen.
Allerdings würden, wie bei meiner geplanten Schwerbehindertenrente, dennoch 10,8% abgezogen, weil ich zu früh in Rente gehe. Ist ja auch klar! Nach deren Berechnung hätte ich ja nur etwas mehr als 50 Jahre in das Rentensystem einbezahlt, eindeutig viel zu kurz. Ich hoffe nur, dass ich mich nicht verrechnet habe und die Rente ausreicht für die letzten paar Jahre.

Ob ich allerdings teilerwerbsgemindert bin, da bin ich bei meinem Glück nicht überzeugt. Wie schwer krank müssen all die armen Menschen in EU-Rente sein, wenn bei mir das Krankheitsbild nicht ausreicht. Verschiedene Traumata, erhebliche chronische körperliche Schäden und seit Dezember 2019 mittlerweile nicht mehr 80% sondern 100% schwerbehindert , da kann man locker mehr als 6 Stunden täglich voll arbeiten. Bin halt ein Weichei.

Erfreulich hingegen war die letzte Untersuchung wegen dem Krebs. Keine Metastasen gefunden und auch das Sorgenkind, die Leber zeigt sich von der besten Seite. Für alle Dickdarmkrebserkrankten: Unbedingt öfters auf Ultraschall der Leber drängen, dort bilden sich häufig zuerst Metastasen. Bei mir ist nichts, die vom Bethel Krankenhaus diagnostizierte Gefährdung hat sich im Gegensatz zu den Prognosen nicht weiterentwickelt, sondern ist im Stillstand und ein paar Fettzellen weniger als noch vor der Ernährungsumstellung sind auch da. Na also, geht doch!

So da ich -wie fast jeden Tag- seit 02:15h wach bin und immerhin schon meinen Gewichtsblog und diesen Beitrag geschrieben habe, werde ich jetzt um 05:50h NICHT wieder ins Bett kriechen, sondern mich aufs Rad schwingen und ins Fitnessstudio begeben, da ich gestern alkoholtechnisch bedingt meinen Sport vernachlässigt habe. Mag sein, dass das für die EU-Rente nicht von Vorteil ist, aber im Kampf gegen den Krebs schon.
Im Übrigen habe ich meinen Beitrag zum Thema "glückliches Leben" nicht vergessen, sondern verschoben. Werde allerdings analog zu den Erinnerungen, kleine "Essays" -wobei das geistreiche in der Abhandlung eher fehlt- schreiben, da ich bereits ein weiteres Thema mit dem Titel "Was bleibt ist die Angst" im Oberstübchen verarbeite. So Schluss für heute.


Ois Guade wünscht euch da Bäääda

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