Peter Alexander Christerer

Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
Stalker, Spione oder ähnliches Pack, bitte fernbleiben.

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Weiß ich nicht

Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie immer Böses muß gebären.

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Von Mimosen und Rentenhorror Kommentieren MP3 #3152020-04-13
Immer noch im Würgegriff von Corona, plätschert der Alltag so dahin. Wie schon öfters geschrieben ist mein Leben in allererster Linie nur wegen dem geschlossenen Sportstudio beeinträchtigt. Natürlich bin auch ich jetzt häufiger zuhause und führe "Korrespondenz" überwiegend per Telefon oder WhatsApp. Manchmal zeigen sich interessante Begebenheiten auf. Ich habe den Eindruck, dass die Menschheit dünnhäutiger wird. Ob das mit dem Alter zusammen hängt?
Immer schon für meine Direktheit und meist auch Boshaftigkeit bekannt, stelle ich fest, dass Menschen -die selbst gut austeilen können und oft oberlehrerhaft auftreten- sich zu Mimosen entwickeln, wenn man sie mit Fakten konfrontiert. Allerdings muss ich sagen, dass mich das eher nicht interessiert und wenn jemand keinen Kontakt mit mir pflegen möchte, so what? Deshalb machen mir die Auswirkungen der Covid19 Krise eher nichts aus, da ich das alleine sein sehr genieße. Nur dass wir die Einschränkung der Grundrechte so einfach hinnehmen, den starken Mann ("Führer"??) so anhimmeln und der Rhetorik der Politik so auf den Leim gehen, das ärgert mich maßlos. Hätten die das Gesundheitswesen nicht so kaputtgespart und stände genügend Ausrüstung und Material zu Verfügung, wäre das eine Grippewelle wie so häufig, mit meist mehr Toten als jetzt. Aber auf die pathetische Tränendrüse drücken, auf den Schutz der armen Alten verweisen und Solidarität einfordern, Millionen Existenzen zerstören und den Hungertod (Artikel gestern in der Welt) unzähliger Menschen in Kauf nehmen, das ist einfach nur schäbig.

Ein weiterer Hammer war für mich, als mir diese Woche ein Freund eröffnete, wieviel bzw. wie wenig Rente er bekommen wird, wenn er nach langen Jahren Arbeit endlich in den Ruhestand geht. Das ist abenteuerlich wenig! Der Begriff Altersarmut bekam urplötzlich einen ganz anderen Stellenwert für mich. Und ich gehe davon aus, dass dies kein Einzelfall ist. Selbst wenn ein paar Jahre als Selbstständiger etwas weniger eingezahlt wurde, aber Beiträge wurden bezahlt. Dass ein kleiner Handwerksbetrieb nicht Unsummen an Rentenbeiträgen einzahlen kann, ist nachvollziehbar. Jetzt ist mir die Diskussion um Grundsicherung klar, doch ich finde das erniedrigend! Im konkreten Fall körperlich kaputt gerackert und dann Bittsteller werden um Sozialhilfe zu bekommen. Schon wieder einfach nur schäbig!

Gestern dann eine angenehme Radspazierfahrt mit Mingle. Dabei schöne Blumen für den Balkon und leckeren Kuchen für den Bauch gekauft. Die Straßen und Parks waren ganz schön voll, aber für Berliner Verhältnisse ziemlich diszipliniert, was die Corona Einschränkungen anbelangt. Was ich allerdings verabscheue -wenn man der Presse Glauben schenken darf- ist, dass sich immer mehr Denunzianten und Wichtigtuer entwickeln. Kann man diese Spezies nicht einfach ausrotten? Diese Typen sollte man mit ihren 500 gehamsterten Klopapierrollen ins Klo mit einer Durchreiche zur Nahrungsaufnahme einsperren und erst in 10 Jahren wieder rauslassen, grrrr. Einfach nur widerlich, diese Bagage! Was solls, der Sonntag war schön und die Vorfreude auf die hoffentlich bald kommenden warmen Tage ist riesig. Doch zunächst stehen wieder ein paar unangenehme Dinge auf dem Programm. Gegen die Krankenkasse muss ich wahrscheinlich mit einem Rechtsanwalt vorgehen und wie das mit ALG I und der Nahtlosigkeitsregelung laufen soll, ist mir auch nicht klar. Schließlich habe ich den Antrag auf Erwerbsminderung gerade erst abgeschickt.

Was solls, as Herzerl lacht und as Arscherl brummt, was kümmern einen da solche Kleinigkeiten. Jetzt wird noch eine Runde gepennt und dann muss ich den Balkon sauber machen. Da habe ich zu viel Blumenerde auf den Boden verteilt.


Ois Guade wünscht euch da Bäääda

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