Peter Alexander Christerer


Video Mein Leben deutsch / english

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
Stalker, Spione oder ähnliches Pack, bitte fernbleiben.
Ois Guade wünscht eich da Bäääda

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#328-07.06.2020 Zwei Seelen wohnen ach....
Und schon wieder ein neues Erscheinungsbild (sollte natürlich "anyway, the WIND blows" heißen). Doch die Änderungen waren nötig, a) weil jeder der mich kennt weiß, dass ich nicht immer nur Kalbsschnitzel sondern auch mal einen Schweinebraten mag. Sprich Abwechslung ist der Tod jeder Langeweile. Und b) es Beschwerden gab, dass die Startseite auf dem Handy nur ganz schwer zu lesen (ertragen, hehehe) ist. Habe ich überprüft. Stimmt! Dagegen stellte es auf dem Laptop, aber auch auf dem Tab nie ein Problem dar. Egal die Änderung hin zum Schweinebraten :-) gefällt mir gut und manchmal ist auch was kerniges ziemlich gut.

Ja, ja die heutige Überschrift. Da meine Leser im Gegensatz zu mir gebildet sind, wissen sie natürlich, dass es ein Zitat aus Goethes Werk "Faust" ist. Und die Interpretation des Ausspruchs ausnahmsweise selbst für eine Banause wie mich ziemlich einfach ist:
Auf einen Seite will Dr. Faust Gretchen ordentlich vögeln, auf der anderen Seite will er sich nur den geistigen Dingen widmen. Oder um es für die anständige Lesergemeinschaft etwas geschwollener auszudrücken:
Er fühlt sich zerrissen zwischen den beiden Großmächten seiner inneren Welt, zwischen seinem Streben nach dem Gefühl einer erhabenen Rationalität und seinem Drang zu körperlichen Freuden und Sinnlichkeit, hehehe.
Jepp, das ist auch mein Dilemma zur Zeit! Obwohl die Discos noch geschlossen und die Bars nicht wirklich (müssen um 2300h schließen) spaßig sind, geht das Nachtleben ab wie speedy Gonzales auf der Flucht vor einem Königstiger. Nach Kneipenschluss finden die Partys in Privatwohnungen statt und unter Ausschluss der Öffentlichkeit geht es meistens wenig spießig ab. Alles chic, alles fresh, alles easy!
Doch jetzt kommt die andere Seite: Ich bin so fucking müde irgendetwas "normales" zu unternehmen, was mir mindestens genauso viel Spaß machen würde. Ausflüge, Radfahren, Sport, Wohnung renovieren (das wird mein positives Trauma, hehehe), usw. Mir fällt aber auch ständig was ein. Nachdem ich die Küche ganz gut hinbekommen habe, möchte ich jetzt als Abschluss ein neues Regal in meiner "Speisekammer" anbringen. Kein großes Ding, aber bestimmt sehr hilfreich.
"Was tun sprach Zeus, die Götter sind besoffen" Nacht- oder Tagleben, das ist hier die Frage…

Keine Frage ist für mich die zur Verfügungstellung einer Übernachtungsmöglichkeit für eine ganz liebe Freundin. Meine Lieblingsafrikanerin trotz deutschem Pass wird wohl in absehbarer Zeit aus dem tiefsten Süden in den tiefsten Osten der Republik zu Besuch kommen. Könnte sein, dass eine Party zu ihrem runden Geburtstag ansteht -und Herzilein da siehst du deinen Stellenwert! 40jährige Frauen sind normal nicht auf meinem Radar, hehehe- und die Unterbringungsmöglichkeiten bei der Verwandtschaft eher beschränkt sind. Logo sugarsweet, das bekommen wir auf die Pfanne.

Es wird Zeit dass der Sommer kommt. Erstens drückt die Lebenslust gerade mit voller Kraft aus mir raus und zweitens möchte ich endlich wieder auf dem Balkon sitzen und dort meinen Käse in die Tasten tippen. Die Liste meiner Essays wird immer länger. Drei schwirren in meinem Kopf rum und die Erinnerungen stehen auch an. Zudem mir meine "kleine" Ziehtochter die Weisung erteilt hat auch über meine Berufstätigkeit und mein Nachtleben in Berlin zu schreiben. Offensichtlich hat ihr ihre Mam da einiges ins Ohr geflüstert. Shame on me.

Zu guter Letzt bin ich neugierig auf morgen. Am Vormittag will jemand vom Arbeitsamt anrufen und mit mir nähere Verwendungsmöglichkeiten erörtern. Anscheinend gaben meine Angaben bei der Arbeitslosmeldung nicht genug her. Ich werde der Dame erklären, dass ich mir selbst schon Tag und Nacht den Kopf zermartere, aber irgendwie zu keiner praktikablen Lösung finde. Schön wäre es wenn sie jetzt mal ein bisschen Kohle rüber wachsen lassen würden. Schließlich fühlt sich seit 29. FEBRUAR gar niemand mehr zuständig für mich.
Ist aber auch nicht ganz einfach und ich werde sie bitten ganz tief in ihren Archiven zu kramen. Für einen 60jährigen zu 100% Schwerbehinderten, der die letzten 35 Jahre für einen -umgangssprachlich- Geheimdienst als Aktiver mit einem für Berliner Verhältnisse nicht geringem Bruttoeinkommen tätig war, einen adäquaten Job zu finden, das ist doch mal eine Herausforderung. Ich dachte so an etwas wie Industriespionage. Ganz sicher ob der Legalität dieser Tätigkeit bin ich mir allerdings nicht.

So jetzt geht es ins Bettchen zum Mittagsschlaf, dann werde ich einen mit Hackfleisch und Käse gefüllten Zucchini basteln und dann meinen bro Zyto anfonen, ob er schon wieder genauso fit wie ich ist. Wie heißt es schon bei Shane Stevens: "Uns gehört die Nacht (go down dead)". In diesem Sinne….


Ois Guade wünscht euch da Bäääda

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