Tagebuch von Peter Christerer

Peter Alexander Christerer


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Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
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Ois Guade wünscht eich da Bäääda

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#342-10.10.2020 Gott mit dir, du Land der Bayern Teil 2
Nach einer erholsamen Nacht und einem Frühstücksbuffet das -trotz Corona- nichts zu wünschen übrig ließ, stand der Besuch bei Rosemarie und Rudi am Irlberg zu Anger nähe Bad Reichenhall an. Gestärkt u. a. mit Weißwürsten, die es zwar auch in Berlin gibt, aber eher wenig Ähnlichkeit damit haben, nahm ich es sogar mit stoischer Gelassenheit hin,

dass Monika mit einem französischen Automobil -Peugeot genannt- pünktlich am Hotel zur Aufnahme erschien. Und ich muss gestehen, es war eine sehr angenehme und komfortable Fahrt. Am Irlberg angekommen, galt es für mich zuerst mal eine Neuigkeit zu besichtigen. Christian der Sohn des Hauses hat einen Pferdestall/Ponyhof auf dem Anwesen errichtet und ich muss Respekt zollen. Das ist eine feine Sache! Hoffentlich entwickelt es sich so, wie es sich alle Beteiligten vorstellen.
Wie ich schon früher erwähnte und gerne wiederhole: Es sind nicht die "Megaevents" und "Superhypes" was mein Leben schön macht. Die Freude all die lieben Leute mal wieder zu sehen und ein paar schöne Stunden miteinander zu verbringen gibt mir sehr viel und verschafft tiefe innere Befriedigung.
Nachdem alle Gäste eingetroffen waren, ging es nach einem kurzen Smalltalk
zu einer Almwirtschaft zum Mittagstisch. Was folgte war ein griabiges Mittagessen, das mir vorzüglich schmeckte. Nicht nur, dass die Küche einen Teller präsentierte wie ein Rinderbraten mit Spätzle auszusehen und zu schmecken hat, sondern auch die Qualität des Fleisches zeigte mir, dass wir "Stoderer" einiges versäumen. Der anschließende Almauftrieb (hahaha) um die fantastische Aussicht zu genießen, war ein herrlicher Abschluss.
Beim Kaffee mit feinen selbstgebackenen Kuchen, war ich völlig geplättet, wie sich die "Kinder" zu prächtigen Erwachsenen entwickelt hatten. Naja der letzte Besuch war 16 Jahre her und trotzdem haute es mich fast um, dass Bernadette an diesem Tag ihren 26. Geburtstag feierte.
Leider kam der Abend viel zu schnell und nach dem Abendessen (ich hätte diesen köstlichen Obatzden und Nudelsalat mitnehmen sollen) stand die Heimfahrt an. Es ist halt einfach so, dass die Zeit bei schönen Erlebnissen davon fliegt, während mir ein Besuch beim Zahnarzt immer wie eine Ewigkeit erscheint.
Auch wenn ich Monika, Gigi und Udo vor nicht allzu langer Zeit -und nicht wie Rosemarie und Rudi zuletzt vor 16 Jahren- sah, es sollten keine leeren Worte sein, dass wir uns jetzt öfters mal wieder über den Weg laufen. Zumindest ist in meinem Hinterkopf (wenn der Corona-Wahnsinn vorbei ist) ein Ausflug nach Salzburg und Umgebung geplant und da bietet sich eine Fortsetzung geradezu an.

Monika gestaltete -trotz Peugeot, hahaha- die Heimfahrt sicher, souverän und kurzweilig. Herzlichen Dank dafür! Es war schön für mich mal Beifahrer -außer im Taxi, fahre ich immer selbst- zu sein und völlig entspannt am Zielort anzukommen. Schee wars! Schod is, dass goar is.


Ois Guade wünscht euch da Bäääda

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