Tagebuch von Peter Christerer

Peter Alexander Christerer


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Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
Stalker, Spione oder ähnliches Pack, bitte fernbleiben.
Ois Guade wünscht eich da Bäääda

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#349-06.11.2020 Die Botschaft SEHE ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!



Hahaha, was für eine geile Idee! Das Wiesn-Ersatztreffen am 03.10.2020 im Hirschgarten zu Munichen, das aus meiner Sicht ein voller Erfolg und somit eine runde Sach' war, inspirierte meinen Bruder Max zu einer grandiosen Idee. Immer auf der Suche nach neuer Motivation für seine Auszubildenden, kam er auf den glorreichen Gedanken mir ein T-shirt als Erinnerung anfertigen zu lassen.
Alles super! Das shirt passt, ist sehr bequem und hat zudem eine meiner Lieblingsfarben. Nur eines macht mir Sorgen. Da Max deutlich jünger ist als ich, scheint trotzdem sein Kurzzeitgedächtnis schon etwas zu leiden. Die aufgedruckten Dialoge (im Browser mit strg + vergrößern und mit strg 0 wieder zurücksetzen) sind mir in keinster Weise in diesem Wortlaut erinnerlich. Das wäre ja von meinen Gesprächspartnern wirklich ungehörig, wenn nicht gar frech. Wer würde denn so etwas wagen? Nöööö Max, da hat dich entweder dein Gedächtnis oder dein Gehör massiv getäuscht.

Noch etwas positives hat diese Aktion mit sich gebracht. Nachdem mir mein T-shirt-Bastler in Nordrhein Westfalen nicht mehr zuverlässig erscheint, könnte ich mit Max -nach seiner Aussage- eine win-win Lösung für drei weitere Shirts für mich gefunden zu haben.
Nach langem Nachdenken habe ich jetzt auch eine Lösung für den -gefühlten- 379sten Umbau meines Wohnzimmers gefunden und das Wesentliche bereits vollzogen. Die Möbel bestelle ich allerdings erst, wenn sich zwei neue Sorgenkinder (neben Carnival) an der Börse erholt haben. Allerdings wie ich meine Ungeduld kenne, bin ich davon selbst noch nicht überzeugt. Schließlich muss ich dann schon bald wieder umbauen. :-)

Im letzten Beitrag erwähnte ich Sigi Sommer und welche Freude mir seine Lektüren machen. Dabei stieß ich auf einen Namen, den ich noch nie zuvor gehört hatte. Wie denn auch? Es handelt sich nämlich um einen Franzosen ! Allerdings hat mich der Herr Sommer so neugierig gemacht und ich bat meine zwei allerklügsten Freunde Tante Google und Onkel Wikipedia um Rat und siehe da schon lies ich mir von der Stadtbücherei zwei Bücher in "meine" Bibliothek liefern und holte sie gerade heute ab. Es handelt sich um:
François Villon (* 1431 in Paris; † nach 1463; sein eigentlicher Name war vermutlich François de Montcorbier oder François des Loges) gilt als bedeutendster Dichter des französischen Spätmittelalters.
Wikipedia:
"In seinen beiden parodistischen Testamenten und in zahlreichen Balladen verarbeitet er die Erlebnisse seines abenteuerlichen Lebens als Scholar, Vagant und Krimineller. Während für die Zeitgenossen vermutlich vor allem die satirischen Strophen auf zeitgenössische Pariser Honoratioren von Interesse waren, schätzt man ihn seit der Romantik wegen seiner eindringlichen Gestaltung der stets aktuellen Themen Liebe, Hoffnung, Enttäuschung, Hass und Tod, besonders im ersten Teil des Großen Testaments."

Wer in der Todeszelle solche Zeilen schreibt, dem gehört meine volle Sympathie.

Je suis Françoys, dont il me poise,
Ich bin François, was mir Kummer macht,
Né de Paris emprès Pontoise,
gebürtig aus Paris bei Pontoise,
Et de la corde d'une toise
und von dem Strick einer Elle (Länge)
Sçaura mon col que mon cul poise.
wird mein Hals erfahren, was mein Hintern wiegt.



Ois Guade wünscht euch da Bäääda

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