Tagebuch von Peter Christerer

Peter Alexander Christerer


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Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
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#351-10.11.2020 Schuld ist ausschließlich das böse, böse LEPTIN!
Per Zufall stieß ich auf die von Arte ausgestrahlte Dokumentation "Auf der Suche nach dem guten Fett". Auf höchst informative Weise wurde gezeigt, dass Fett im Körper nicht da ist, um Stürze abzufedern, sondern eine höchst komplexe Angelegenheit ist. Zwar sieht es in unseren Breitengraden und in dieser Epoche ziemlich besch…..eiden aus, wenn man ein Meatloaf ist, aber nicht annähernd so gute Musik machen kann, doch ungesund muss es nicht unbedingt sein.

Überwiegend steht Gewicht bzw. Körperfett in Zusammenhang mit Leptin. Das ist ein Hormon welches den Appetit regelt und das auch mit "Willen" nicht gesteuert werden kann. Schmelzen die Fettpolster signalisiert Leptin HUNGER und umgekehrt. Somit ist klar, dass bei mir ein Gen Defekt vorliegt. Das Leptin signalisiert meinem Hypothalamus permanent HUNGER, Lebensgefahr und somit esse ich ganz automatisch.

Ernsthaft wurde aufgezeigt dass,
a) der Körper auf ein bestimmtes Gewicht besteht und es sich über kurz oder lang dort einpendelt. Dies zeigte auch die Untersuchung von Teilnehmern der Show "the biggest loser" in den USA.
b) Fett nicht gleichbedeutend mit ungesund ist. Im Film wurden Sumo-Ringer erwähnt, die NICHT an den Krankheiten leiden für die normalerweise Übergewicht verantwortlich ist. Im Gegenzug wurde gezeigt, wie Models unter dem Fettentzug leiden. Knochen, Haut, Nägel waren noch die harmloseren Probleme.

Fett setzt Hormone frei, die für Stoffwechsel, Fortpflanzung, Knochenfestigkeit und Gehirnfunktion von essenzieller Bedeutung sind. Die Fähigkeit Fett einzulagern hat die sehr aktive Lebensweise des Menschen erst ermöglicht, seine Reproduktionschancen erhöht und ihm gestattet, eine Reserve für schlechte Zeiten anzulegen.
Das Problem ist, dass der Mensch heute permanent direkten Zugang zu kalorienreichen Lebensmitteln, die viel Zucker, Fett und Salz enthalten, hat. Also macht der Körper, was er im Laufe der Evolution gelernt hat: Er speichert den Kalorienüberschuss als Fett. Durch den ständigen Überfluss gerät dieser Mechanismus jedoch außer Kontrolle.

Fazit:
1. Leider bleibt bei meiner Lebensweise nur -wie schon seit Beginn meines Projekts "mission impossible"- weniger und anderes Essen und mehr Bewegung.
2. Nicht mehr jeden korpulenten Menschen als willensschwach und verfressen bezeichnen. Denn offensichtlich ist das viel komplizierter als uns die Diätenvertreiber glauben machen wollen.


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