Tagebuch von Peter Christerer

Peter Alexander Christerer


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Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
Stalker, Spione oder ähnliches Pack, bitte fernbleiben.
Ois Guade wünscht eich da Bäääda

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#356-26.11.2020 Na denn, fröhliche Wehnachten.
Das wird ein schönes Weihnachts- und Neujahrsfest, weil die lieben Politiker ihren Gurus sprich Elfenbeinturmidioten alles glauben. Zudem finden sie es so super, dass endlich wieder Befehl und Gehorsam regiert. Deshalb vermiesen sie dem deutschen Michel sein Weihnachtsfest! Zu Befehl und Gehorsam hier ein toller Artikel in Neue Zürcher Zeitung.
Was wäre, wenn mich meine Tochter samt Anhang -2 (Enkel)Kinder und Mann- am 19/20.12. besuchen möchte. Anschließend von hier nach Erlangen weiterfahren und dort Weihnachten feiern. Tja Pech für Omi! Kochen darf sie noch, dann ab in den Keller. Bis zum 23.12. gelten max FÜNF Personen aus 2 Haushalten.
Ach ja, das traditionelle Weihnachtsessen mit zwei Freunden fällt heuer flach. Mangels geöffneter Kneipen wollte ich die Haxn bei mir zu Hause zubereiten. Geht ja nicht! Zwar nur drei Personen, aber aus drei Haushalten. Shit, wir dürfen zwar zusammen arbeiten, aber nicht essen. So gäbe es noch ganz viele Punkte, um diesen Schwachsinn ad absurdum zu führen.

Doch wir freuen uns trotzdem auf Weihnachten und ich ganz besonders, denn mich betrifft zu 95% der Unfug nicht.
Auf meinen täglichen Spaziergängen stelle ich zudem eine -selbst für Berlin- unglaubliche Aggressivität fest. Davon lasse ich mich nicht anstecken und strawanze durch Steglitz. Und weil das so anstrengend ist muss ich, wie das Bild zeigt, auch mal ein kleines Päuschen einlegen. Wenn ich keine Pause habe, entdecke ich doch tatsächlich manch spannende Eigentümlichkeiten. So z.B ein Geschäft, das sich der skandinavischen Lebensart verschrieben hat.
Hat auf erfrischende Weise nur gaaaaaanz wenig mit meinem Lieblingsfeind, Mr. IKEA, zu tun. Aber trotzdem nicht wirklich prickelnd für mich, da ich bewiesenermaßen kein Sammler von Staubfängern bin. Doch was erfassen meine Gucker beim Abgang? Riiiichtig, künstliche Pflanzen! Deren outfit ist so geil, dass ich in meinem -als Arbeitssuchender gar nicht so einfach- Terminkalender sofort nach einer Lücke suchte und in Kürze wieder dort aufschlagen werde. Und jetzt fällt mir gerade ein, dass nächstes Jahr mein Hindu-Gott auf dem Balkon links und rechts Beistand bekommt und die Blumenkästen verschwinden. Fucking bad wenn man alt und vergesslich wird.

Das nächste was auf dem Programm steht, heißt: back to the roots. Weil mir jetzt nach 15 Jahren Berlin der Geduldsfaden reißt und ich die Hoffnung aufgegeben habe, in Berlin meine Lieblingswurstwaren in halbwegs manierlicher Qualität und mit wenigstens einen Hauch von Geschmack zu erhalten, starte ich ein neues Projekt.
Mal schlappe 45 Jahre zurück gebeamt und schon erinnere ich mich an die Wurstküche in Solln. Da ich die Abläufe noch genau in Erinnerung habe und weiß worauf es ankommt, werde ich mir drei Maschinen anschaffen. Wolf, Blitz und Spritzn und dann geht es ans Wurstmachen! Neugierig bin ich auf die Spritzn. Denn ob ich da die nötige Standfestigkeit auf meiner Küchenarbeitsplatte hinbekomme, da bin ich mir nicht sicher. Vorher brauche ich noch einen Riesentopf und ein Holzgitter, damit die Würste beim Brühen nicht oben schwimmen. Die Ergebnisse könnt ihr dann auf meinem Gewichtsblog (wenn er nicht bis dahin beendet ist) im Bereich Bauchumfang überprüfen.
So und jetzt hab ich mir gleich mal die Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse runtergeladen, schließlich hält sich ein Metzger an Gesetze und Vorschriften. :-)


Ois Guade wünscht euch da Bäääda

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