Peter Alexander Christerer


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Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
Stalker, Spione oder ähnliches Pack, bitte fernbleiben.
Ois Guade wünscht eich da Bäääda

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Tagebuch von Peter Alexander Christerer
#345-25.10.2020 Von Experten und sonstigen Wichtigtuern.
Man glaubt es kaum, aber wo man hinsieht (hinhört) nur noch Experten! Und weil mir Sternchen oder sonst was zu blöde sind, gelten bei mir diese Begriffe Geschlechter neutral. Es dürfen sich völlig relaxt auch die Wichtigtuerinnen angesprochen fühlen. Im Großen meine ich die Ernährungsspezialisten, die Terrorexperten, die Gesundheitskünstler und natürlich die Corona-Profis. Allen voran Herrn Lauterbach von der SPD. Der Typ der seit mehr als 40 Jahren in der Politik mehr oder minder erfolglos rum dümpelt, weil er als Mediziner zu blöde war, ist jetzt DER Pandemie EXPERTE schlechthin. Obwohl selbst der Bundesminister der Gesundheit Spahn -den ich genauso wenig mag- von Lauterbach sagt, dass er ihn nicht als Experte sieht und dieser auch nicht mit den aktuellsten Informationen vertraut ist.
Im Kleinen meine ich die Experten, die immer ganz genau zu wissen glauben, was für mich gut ist und was ich tun und lassen soll. Diese Menschen sind genauso entbehrlich wie die Menschen, die aufgrund ihrer gnadenlosen Selbstüberschätzung immer falsche Schlüsse ziehen und Spekulationen freien Lauf lassen. Zum X-ten Male: I don't care, I don't give a fuck!
100% Zustimmung zu Herrn Hallervorden (Coverbild). Noch nie selbst gekocht haben, aber gaaaanz genau wissen wie es funktioniert. Oder die das Kamasutra auswendig lernten, aber noch nie eine sexuelle Verbindung richtig auslebten. Und das gilt für hetero-, homo-, trans-, metro- und was weiß ich, was es für sexuelle Formen sonst noch gibt. Ich liebe diese von Geburt an Blinden, die ständig von Farbe sprechen.

Ansonsten steht nicht viel an. Eine kleine Spiegelung im Krankenhaus. Inzwischen haben die Oberärztin und ich einen Minikompromiss gefunden: Ich nehme mal eine Tasche mit, um vielleicht doch 2-3 Nächte dort zu verbringen. Nur für den Fall, dass etwas zu sehen ist. Ausdrücklich habe ich aber KEINE Genehmigung erteilt, weitergehende Untersuchungen vorzunehmen. Beruhigend war schon mal, dass "mein" Lieblingschirug meinte, wir könnten schon noch ein Stück nach meinen Bedingungen abschneiden. Denn weiterhin gilt: Kein künstlicher Ausgang, keine Chemo!

Schon gar nicht, da mich langsam das Nachtleben wieder einfängt. Gestern war eigentlich eine old school party auf dem Programm, aber als mir Zyto um 21:30h mitteilte, dass die Sache um 2300h wegen Sperrstunde schon vorbei ist, wollte ich nicht mehr. Nur noch eine "Privatparty". Denn die illegalen -was die Sperrstunde anbelangt- Clubs sind etwas zu brisant zurzeit. Erst am Samstagmorgen kam es vor einem meiner Stammclubs wieder zu einer Attacke auf einen Gast. Zwar wurde nur ein Schuss abgegeben, aber auch der kann dich treffen und darauf habe ich gerade keinen Bock. Aber -ich glaube ich habe das vor kurzem schon mal angedeutet- dass im Untergrund etwas am Brodeln ist, das zeichnet sich immer mehr ab. Irgendwie macht es sich auch bei den Clans und Gangs bemerkbar, dass die Kohle des Nachtlebens und Straßenstrichs nicht in üblicher Höhe eintrudelt. Egal jetzt gehe ich erstmal eine Runde schlafen. Ist schließlich schon 05:30h.


Tagebuch von Peter Alexander Christerer
#344-20.10.2020 Wer jetzt kein Haus hat.....
Die Überschrift stammt aus einem meiner Lieblingsgedichte, geschrieben von Rainer Maria Rilke - Herbsttag - und trifft meine derzeitige Stimmung voll. Leider nicht die optimistische sondern eher die depressive Deutung. Es ist einfach zu nervig was mit diesem Corona Wahnsinn alles passiert.
Jeder ist jetzt DER Virologe und weiß genau was zu tun ist. Seltsam nur, dass weltweit mit unterschiedlichsten Methoden vorgegangen wird und sich das Virus trotzdem ungehindert vermehrt. Herr Söder sitzt breitbeinig in jeder nur erdenklichen Talkshow um seine Weisheiten preis zu geben, gepaart mit diktatorischen Maßnahmen. Seltsam nur, dass genau in Bayern die höchste Infektionsrate und die höchsten Todeszahlen zu vermerken sind. Selbst der letzte Trottel sollte verstanden haben, dass es Herrn Söder ausschließlich um die Kanzlerkandidatur geht.
Denn das ist es, was MIR am meisten Angst macht. In den frühen 1970ern kam ich in der Schule in den Genuss die deutsche Geschichte speziell die Nazi-Zeit kennen zu lernen. Wer hier keine Parallelen sieht, ist für mich ein Traumtänzer. Es wird denunziert, dass sich Balken biegen. Die Mitarbeiter der Ordnungsämter treten selbstherrlich und martialisch auf. Es wird mit dem Finger nicht auf Juden sondern auf Maskenverweigerer gezeigt usw. usf.
Das Volk jubelt dem neuen Führer äääh Ministerpräsidenten zu, wie bei Bravo Herr….. und heißt alles gut, was er von sich gibt. Die Bundesminister genehmigen sich ohne Parlamentszustimmung Sonderrechte, die ganz massiv in die verfassungsmäßigen Grundrechte eingreifen bzw. diese außer Kraft setzen. Der neue Führer aus Bayern möchte sogar die deutsche föderalistische Regierungsform aufheben und in eine zentralistische umwandeln. Wann er wohl laut über die Gründung einer CoSTAPO -eine Gestapo hatten wir ja schon einmal- nachdenkt? Alles im Dienst der Gesundheit. Seltsam nur, dass diese seit Januar 2020 in Deutschland auftretende Krankheit, noch nicht einmal ansatzweise die Hälfte der letzten echten Grippewelle Toten von 2017/2018 erreicht hat und diese dauerte nur 6 Monate. Egal, Augen zu und durch. Auch das hatten wir 1933 schon einmal.

Und weil der Herbst-Blues bei mir so richtig zuschlägt, habe ich auch ein paar Untersuchungen im Krankenhaus gecancelt und lass jetzt nur noch eine Darmspiegelung vornehmen. Schließlich gehöre ich zu den Menschen (nicht nur bei Corona), die glauben, dass der Mensch ein Teil der Natur ist und entweder überlebt oder eben nicht. Ich glaube ich habe schon häufiger bewiesen, dass ich den Kampf nicht scheue. Jetzt dürfen mal andere ran.

Wie alt ich inzwischen geworden bin, stellte ich bei einer Geburtstagsparty in Neukölln fest. Die SECHZEHNJÄHRIGE Nichte eines Bekannten aus der Afrika Szene feierte mit ihren Freundinnen. Insgesamt waren 6 Erwachsene anwesend, ansonsten nur Girlies, welche in dem Lokal zu einer fremdartigen Musik mit fremdartigen Bewegungen tanzten und schnatterten. Nöööö det it nitsche mehr für den ollen Bäääda.
Allerdings habe ich mich von der (nigerianischen) Restaurantbesitzerin überzeugen lassen, dass ihre Küche zu den besten Afro Küchen von Berlin gehört und werde in Kürze zu einem gepflegten Mittagessen bei ihr aufschlagen.
Ein weiteres afrikanisches Highlight hatte ich heute, während eines Telefonates mit einer ganz lieben Freundin am Ende der Welt. Sie erzählte mir eine Story (kann ich aus Datenschutz Gründen nicht schreiben) über ihre zwei Töchter. Ich musste in meinem derzeitigen Stamm Café so laut lachen, dass es zu erstaunten Blicken der anderen Gästen führte. Aber auch über die Mama musste ich herzhaft lachen. Nur so viel: Hände desinfizieren ist nicht nur bei Corona sinnvoll. Wer mit Schädlingsbekämpfungsmittel hantiert, sollte nicht mit ungewaschenen Händen Zigarettenfilter anfassen und diese dann in den Mund nehmen, hahaha. Eine Übelkeit könnte die Folge sein.
Allerdings hat mir ein sehr fachkundiger Profi versichert, dass bei diesem Mittel in dieser Menge keine Gefahr für den Menschen zu befürchten ist.
Zu erwarten ist allerdings ein Amok laufender Bäääda, wenn er nicht gleich etwas zu essen bekommt. Deshalb gehe ich jetzt in die Küche und bereite mir mein Abendbrot zu.


Tagebuch von Peter Alexander Christerer
#343-14.10.2020 Die Wut frißt mich auf!
Auf die private Anfrage: "Wann findet denn heuer unsere Weihnachtsfeier statt?" antwortete ich folgendermaßen: "Gar nicht! Bis dahin hat unser neuer fränkischer Führer mit Namen Söder längst geputscht. Laut Weisung der bayrischen Staatskanzlei bzw. dem neuen Führerhauptquartier sind sämtliche privaten Kontakte, auch der zu Lebenspartner, bei Androhung der Todesstrafe zu unterlassen!"
Mag sein dass es leicht überzogen ist, aber das ist Satire ja immer. Doch wie verblödet unsere machtgeilen im Wahlkampf befindlichen Politiker sind , zeigt sich wenn man mit Kanonen auf Spatzen schießt. Noch dazu völlig planlos und wenig zielführend. Gut nur, dass erst die nachfolgenden Generationen diese Scheiße bezahlen müssen.
Nur EIN -von vielen- Beispiel: Ich fahre mit meiner Lebensgefährtin von Berlin-Kreuzberg zum jährlichen Goldfischzüchter Treffen im Hotel Vier Jahreszeiten in die Hauptstadt von Brandenburg nach Potsdam. 50 Personen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands sind anwesend. Weil wir beide etwas Alkohol getrunken haben, beschließen wir im Hotel zu übernachten. Wir dürfen NICHT! Beherbergungsverbot! Wir könnten ja zu zweit im Zimmer jemanden infizieren. Dämlicher geht es nicht mehr. Wäre ich allerdings auf Geschäftsreise, dürften wir schon übernachten.

Fast hätte der -von der Rentenversicherung angeordnete- Besuch bei einem Psychiater wegen der Frage nach Erwerbsunfähigkeit ebenfalls einen Wutausbruch zur Folge gehabt. Ich finde es einfach unerträglich, wenn Menschen die bislang (nach eigener Auskunft) weder lebensbedrohliche Krankheiten hatten, noch im einem Bürgerkriegsgebiet tätig und sehr häufig mit Gewalt konfrontiert waren, zu wissen glauben wie sich jemand fühlt, der genau das erlebt hat. Hierzu Albert Einstein: "Jeder Narr kann wissen. Der Punkt ist zu verstehen!".
Ich verzichtete auf eine Diskussion mit dem Typen und meinte bei der Verabschiedung nur: "Vielen Dank für die nette Unterhaltung. Es ist immer wieder schön festzustellen, dass ich gar nicht balla balla bin, wenn ich Gestalten wie sie kennenlerne." Ich denke nicht dass es ein positives Gutachten zu meinen Gunsten wird. Tja, so ist das Leben.

Nicht wütend aber ärgerlich weil es einfach nervt, ist mein Streit mit der Krankenkasse. Inzwischen hat der VDK in meinem Auftrag Klage beim Sozialgericht eingereicht. Solange ich damit nichts damit zu tun habe, ist es mir wurst wie lange es dauert.
Genauso in einer viel ernsteren Sache. Auch hier habe ich einem Rechtsanwalt sämtliche Vollmachten erteilt und werde ihn auch selbst bezahlen müssen, die Rechtschutzversicherung wird nicht eintreten. Es wurde im strafrechtlichen Bereich ein Ermittlungsverfahren gegen mich eingeleitet, welches ziemlich übel für mich enden könnte. Allerdings spreche ich aus Aberglauben nicht im Detail darüber. Doch hoffentlich ist der RA ähnlich drauf wie der in Breaking Bad. Also: Better call Saul".

Ansonsten geht es mir blendend, hahaha. Habe sogar wieder zwei Sachen bei den Übersetzungen eingestellt. Allerdings nicht mehr so Kuschelzeugs, sondern den herrlichen Tom Waits und ein Stück von Edgar Allen Poe. Dieses allerdings nicht mit meiner Übersetzung, sondern 120 Jahre zurück. Aber ich übersetze gerade das Gedicht mit meinen Worten und das ist ziemlich schwierig, macht aber großen Spaß.
Bis demnächst in diesem Affentheater.


Tagebuch von Peter Alexander Christerer
#342-10.10.2020 Gott mit dir, du Land der Bayern Teil 2
Nach einer erholsamen Nacht und einem Frühstücksbuffet das -trotz Corona- nichts zu wünschen übrig ließ, stand der Besuch bei Rosemarie und Rudi am Irlberg zu Anger nähe Bad Reichenhall an. Gestärkt u. a. mit Weißwürsten, die es zwar auch in Berlin gibt, aber eher wenig Ähnlichkeit damit haben, nahm ich es sogar mit stoischer Gelassenheit hin,

dass Monika mit einem französischen Automobil -Peugeot genannt- pünktlich am Hotel zur Aufnahme erschien. Und ich muss gestehen, es war eine sehr angenehme und komfortable Fahrt. Am Irlberg angekommen, galt es für mich zuerst mal eine Neuigkeit zu besichtigen. Christian der Sohn des Hauses hat einen Pferdestall/Ponyhof auf dem Anwesen errichtet und ich muss Respekt zollen. Das ist eine feine Sache! Hoffentlich entwickelt es sich so, wie es sich alle Beteiligten vorstellen.
Wie ich schon früher erwähnte und gerne wiederhole: Es sind nicht die "Megaevents" und "Superhypes" was mein Leben schön macht. Die Freude all die lieben Leute mal wieder zu sehen und ein paar schöne Stunden miteinander zu verbringen gibt mir sehr viel und verschafft tiefe innere Befriedigung.
Nachdem alle Gäste eingetroffen waren, ging es nach einem kurzen Smalltalk
zu einer Almwirtschaft zum Mittagstisch. Was folgte war ein griabiges Mittagessen, das mir vorzüglich schmeckte. Nicht nur, dass die Küche einen Teller präsentierte wie ein Rinderbraten mit Spätzle auszusehen und zu schmecken hat, sondern auch die Qualität des Fleisches zeigte mir, dass wir "Stoderer" einiges versäumen. Der anschließende Almauftrieb (hahaha) um die fantastische Aussicht zu genießen, war ein herrlicher Abschluss.
Beim Kaffee mit feinen selbstgebackenen Kuchen, war ich völlig geplättet, wie sich die "Kinder" zu prächtigen Erwachsenen entwickelt hatten. Naja der letzte Besuch war 16 Jahre her und trotzdem haute es mich fast um, dass Bernadette an diesem Tag ihren 26. Geburtstag feierte.
Leider kam der Abend viel zu schnell und nach dem Abendessen (ich hätte diesen köstlichen Obatzden und Nudelsalat mitnehmen sollen) stand die Heimfahrt an. Es ist halt einfach so, dass die Zeit bei schönen Erlebnissen davon fliegt, während mir ein Besuch beim Zahnarzt immer wie eine Ewigkeit erscheint.
Auch wenn ich Monika, Gigi und Udo vor nicht allzu langer Zeit -und nicht wie Rosemarie und Rudi zuletzt vor 16 Jahren- sah, es sollten keine leeren Worte sein, dass wir uns jetzt öfters mal wieder über den Weg laufen. Zumindest ist in meinem Hinterkopf (wenn der Corona-Wahnsinn vorbei ist) ein Ausflug nach Salzburg und Umgebung geplant und da bietet sich eine Fortsetzung geradezu an.

Monika gestaltete -trotz Peugeot, hahaha- die Heimfahrt sicher, souverän und kurzweilig. Herzlichen Dank dafür! Es war schön für mich mal Beifahrer -außer im Taxi, fahre ich immer selbst- zu sein und völlig entspannt am Zielort anzukommen. Schee wars! Schod is, dass goar is.


Tagebuch von Peter Alexander Christerer
#341-08.10.2020 Gott mit dir, du Land der Bayern Teil 1
Korrektur: Leider musste auf Wunsch eine Stelle im Foto "gepixelt werden. Deshalb habe ich den Beitrag in Bild und Text minimal abgeändert.

Am 03.10. war es soweit, dass es soweit war. Geburtstag versaut, Wies'n versaut, Easyjet versaut, nix hat mich abgehalten, unserer jährliches Wies'n Treffen abzuhalten. Mangels Wies'n -wegen Corona- haben wir als Ersatz-Domizil den Hirschgarten gewählt.

Los ging es am Samstag (03.10.2020) um 05:30h morgens mit meinem geliebten Elch und als Premiere mit einer Begleitperson als Beifahrerin. Diese erwies sich -wider Erwarten- als ausgezeichnete Co-Pilotin und meldete weisungsgemäß sehr zuverlässig die Tempobeschränkungen und zeigte sich als eloquente Gesprächspartnerin.
Allerdings verließ die Beifahrerin der Mut, als sie nach einem Frühstück bei Mc Doof kurzzeitig (50km) die Gewalt über den Elch ergreifen sollte. Nun weder der Elch noch ich brachen deswegen in Tränen aus. Ohne jedwede Probleme, wie Unfälle oder Stau, kamen wir nach einer weiteren Pause gegen 12:30h beim Hotel in München an. Und wie schon kürzlich in Görlitz wieder mit Parkplatz direkt vor der Eingangstüre. Das Hotelzimmer übertraf unsere Erwartungen und gab keinerlei Anlass zur Beschwerde.

Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Taxi ab zum Hirschgarten und ich muss sagen: die Freude die Madel und Buam nach langer Zeit wieder zu sehen, war riesig! Zwar -eigentlich wie immer- eine ganz neue Zusammenstellung, aber nichtsdestoweniger einfach schön, all die lieben Menschen zu treffen.
Bleibt nur noch zu sagen, dass es richtig griabig war und ich mich schon sakrisch auf unser nächstes Treffen freue. Dass es im Hirschgarten das beste Bier und das Essen auch richtig gut schmeckt, muss ich nicht extra erwähnen, das weiß sowieso jeder.

Die Rückfahrt im Taxi gestaltete sich dank gesprächigem Taxifahrer als sehr informativ und kurzweilig. Über die anschließende Nachtgestaltung breite ich jetzt den Mantel des Schweigens aus und beende Teil1. Teil2 handelt von dem Besuch bei meinem Cousin Rudi in Anger bei Bad Reichenhall. Einst vom König Ludwig I zum schönsten Dorf Bayerns gekürt.


Tagebuch von Peter Alexander Christerer
#340-28.09.2020 Selbst Kinder werden politisiert und instrumentalisiert, pfui Deibel!
Zuerst mein Lieblingsthema Corona, was denn auch sonst? Es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, bis ich explodiere und jemanden eins auf die Mütze gebe. Letztens hielt mich sogar jemand am Arm und meinte mir mitteilen zu müssen, dass ich die Maske mehr über die Nase ziehen müsste. Meine Antwort, dass er -wenn er nicht sofort meinen Arm loslässt- ganz schnell ein großes Pflaster auf seiner blutenden Nase benötigen wird, das hat er verstanden und verschwand blitzartig.
Ich habe es gestrichen voll, diese Drecks Scheinheiligen! Sie stimmen voll zu, dass Weihnachtsmärkte verboten werden, aber fliegen selbst in die Risikogebiete wie Prag oder Madrid, weil dort ist es jetzt ja so wunderschön ist und "wir haben ja kaum Kontakt zu Einheimischen", grrrr.
Sie hocken dicht an dicht beim Wirt, weil es das Mega-Riesen-Schnitzel für 3,95€ gibt, aber schwärzen den Nachbarn an, weil er eine Party mit 3 Personen mehr als erlaubt feiert. "Sozialkontrolle" nennt Herr Plasberg bei "hart aber fair" das. Ich nenne solche Menschen "widerliche Arschlöcher" und füge ein altes Zitat an: "Der größte Lump in diesem Land ist und bleibt der Denunziant!" Und ich könnte noch viele weitere Beispiele bringen. Warum können diese Trottel nicht einfach ihr Maul halt und ans Sterben denken?
Aktuelle Zahlen für die 4 Millionen Einwohner Stadt Berlin zu Corona: Neuinfektionen: 83; R-Wert: 0,89; Belegung Intensivbetten: 1,6%; Todesfälle insgesamt unverändert bei: 228;
Extrem beängstigend bei 4 Mio. Einwohner und geschätzten 500.000 Pendlern, speziell aus Osteuropa.

Gleich der nächste Aufreger zum Thema Moralisten und Superspinnern hinterher. Wie krank die amerikanische Gesellschaft (und nicht nur die!) ist, zeigt sich bei der Hexenjagd gegen einen soeben auf Netflix eingestellten Film der 35-jährigen französisch-senegalesischen Autorin und Regisseurin Maïmouna Doucouré. Cuties im Original Mignonnes, bedeutet beides "die Süßen". Es handelt sich um 4 11-jährige Mädchen die verzweifelt gegen das Gefangensein in ihrer patriarchisch geprägten engen Welt in einem "Migrantenviertel" von Paris über einen Tanzwettbewerb die "Freiheit" erlangen wollen.
Natürlich zeigen die Bilder genau das was derzeit in den Clubs beim Tanzen abläuft und das ist nun mal Sex auf der Tanzfläche mit Kleidung. Doch der Regisseurin (teils ihre eigenen Erlebnisse) gelingt es auf sehr einfühlsame und bewegende Weise zu zeigen, dass jede gezeigte Stellung und Pose ein verzweifelter Hilferuf der Mädchen ist. Logisch dass am Ende klar wird, dass dies nicht zum Ziel führt.

Bei einem Filmfestival in den USA bekam Maïmouna Doucouré, den Regiepreis. Der Film läuft seit August ohne Probleme und mit guten Kritiken in Frankreich. Seit kurzem auch in Deutschland.
Doch nun beginnt in den USA ein Kreuzzug gegen Netflix. Mittlerweile haben mehr als 1 Million Menschen eine PETITION unterzeichnet, um den Film zu stoppen. US-Senatoren fordern von Netflix, den Film nicht zu zeigen. "Cuties" wird vorgeworfen, dass er junge Mädchen ausbeute, weil er sie beim Tanzen in sexuell zwingenden Stellungen zeige und somit Kinderpornografie darstellt. Netzflix strahlte ihn trotzdem aus. Daraufhin schoss der Hashtag #CancelNetflix auf Top1 bei Twitter in den Staaten.
Ich finde soviel doppelte Moral schlichtweg zum Kotzen und bin überzeugt, dass der überwiegende Teil der Kritiker den Film gar nicht gesehen hat. Mir hat er übrigens nicht gefallen. Das hat aber nichts mit der Darstellung oder Erzählkunst zu tun, denn wie die diese Story gezeigt wurde war große Klasse.

Ach ja, so ganz nebenbei haben Mingle und ich noch Stettin besucht und können übereinstimmend sagen: Das lohnt sich nicht! Was solls, wenigstens war das Essen gut und ich weiß jetzt definitiv welche polnischen Würste ich künftig kaufen werde. Allerdings nicht in Stettin, sondern in einem Supermarkt in Küstrin oder Hohenwutzen.


Tagebuch von Peter Alexander Christerer
#339-22.09.2020 Wer nicht hören will, muss fühlen!
Bevor ich zum Hauptthema (Bild) komme, noch zwei Topics vorab. Das Layout für all meine Blogs ist jetzt vorerst abgeschlossen. Zwar haut die Kopfzeile mit dem Bild speziell beim Handy noch nicht 100%ig hin, aber das ist mir shiiiit egal! Perfekte Menschen sind mir zutiefst suspekt!

Das Zweite betrifft die Überschrift. Obwohl ich jetzt in bestimmten Kreisen der Afrika Szene von Berlin einmal mehr als herzloser, rassistischer Drecksack gelte, kann ich nur sagen: I don't care, I don't give a fuck! Es ist wie bei kleinen Kindern: Wenn ich einem Kind schon zweimal sagte, dass es den Ball nicht gegen mein Fenster werfen soll, muss es beim dritten Mal damit rechnen, dass ich den Ball wegnehme. Wenn jemand denkt man kann mich einfach ignorieren und trotzdem von mir profitieren, dann kann ich nur lachen und sagen: Lady, I see the devil in the mirror. Soviel Arroganz und Respektlosigkeit wird bestraft, denn wie heißt es so schön? Riiiichtig: it's a deal baby, it's a deal!

Jetzt zum eigentlichen Thema: Wieder einmal der Berliner Straßenstrich. Da lassen die Obersheriffs der Bezirke Mitte und Tempelhof VIER "Verrichtungsboxen" -natürlich streng nach BIO Kriterien- aufstellen und löhnen tatsächlich schlappe 12.000 Euronen im MONAT für Wartung und so.
Und jetzt springen die Feministinnen und andere Wichtigtuer im Quadrat, weil die Mädels von der Kurfürstenstraße die Häuschen für eine schnelle Nummer nutzen. Für die Freier denen 40€ in den bekannten Häusern zu teuer ist. Gibt immerhin 25% Rabatt für den Kloservice.

Großen Respekt für die Männer, die in dieser Umgebung noch einen hochbringen. Ich denke die ladies werden zur Geruchsbekämpfung ein Raumspray verwenden oder auch nicht. Da zeigt sich eindeutig, dass der Mann halt nur Trieb gesteuert ist und selbst solch eine Örtlichkeit hinnimmt, um sein Zeugs loszuwerden.
Damit sei „der Tiefststand der Zivilisation erreicht“, empörte sich jetzt das von Feministin Alice Schwarzer (77) gegründete Frauenmagazin „Emma“. Es zeigt sich wieder einmal, dass diese Super Besserwisser und Moralisten keine Ahnung vom Geschäft haben. Wer schon mal gesehen hat auf welchen Plätzen diese Art von Geschäft bei den kostengünstigsten aller Prostituierten abgewickelt wird, der würde nicht so einen Schwachsinn absondern. Zudem denke ich werden die kuscheligen Bioboxen im Winter auch als Wärmestube genutzt.
Den Ursprungsbericht der BZ findest du hier

So das reicht mit dem Motschkern für heute. Der nächste Beitrag ist schon im Kopf. Da geht es um die Corona Scheinheiligen und um einen Film auf Netflix.


Tagebuch von Peter Alexander Christerer
#338-12.09.2020 Back to the roots!
Der Hauptteil der Umstrukturierung und das Layout -zumindest bei den häufig genutzten- Blogs ist erledigt, der Rest dürfte den Betrieb nicht stören. Die weiter unten angesiedelten Blogs wie Erinnerungen oder Essays kommen nach und nach hinzu.
Jedenfalls sollten jetzt alle Beiträge von allen Blogs auf allen denkbaren Bildschirmauflösungen gut lesbar sein. Der Inhalt ist trotzdem der gleiche Schmarrn. Das hatte ich vor Jahren auch schon einmal, habe es dann aber vernachlässigt als ich auf Word Press umstieg. Und als ich wieder zurückging, hatte ich keinen Bock mehr alles anzupassen. Jetzt aber back to the roots. Dazu später noch mehr.
Ich habe einige links entfernt und andere eher ziemlich einfach aufgelistet, das ist den Handy Usern geschuldet. Eine Navi-Leiste mit 4 oder 5 Links ist im senkrechten Zustand echt kaum mehr zu entziffern. Einige Diagramme und sonstige Verweise habe ich auch rausgenommen, denn die Anzahl der Seitenaufrufe in diesem Bereich, war sehr überschaubar. Da gab es so Künstler, die sich beschwerten: "Oh die Kommentarfunktion fehlt mir schon". Dann baute ich sie wieder ein (ein nicht unerheblicher Aufwand) und bis heute KEIN einziger Aufruf, von Kommentar ganz zu schweigen.

Back to the roots! Wer das Titelbild heute ansieht und den Text liest, sollte wissen was das bedeutet. Schluss ist mit Weichei! Von wegen "nichts sagen, nichts sehen, nichts hören" und als 4. weisen Affen nehmen wir noch "nichts fühlen" hinzu. Es wird sich wieder aufgeregt und losgepoltert. Viel zu lange war ich brav und habe mich schon fast in Ich bin dein Gummibär verwandelt.
Nöööö kein Bock mehr auf's lieb sein. Künftig möchte ich -wie zu Beginn meiner homepage-äktschn- wieder mehr Alltagsthemen wie Sex, Crime und Dämlichkeit aufgreifen und ordentlich darüber stänkern. Noch derber, rassistischer, sexistischer und proletenhafter und was mir sonst noch einfällt. Wer dann meinen Blog nicht mehr liest, der liest ihn halt nicht mehr. Habe heute auf 3 Sat morgens um 7 eine Sendung von 2011 "Willkommen Österreich" gesehen und dachte zuerst eine übliche late night show. Doch das Gespräch mit Roland Berger war einfach nur gut und in dem Stil möchte ich künftig meinen Alltagsblog gestalten. Natürlich werden auch "brave" Einträge wie z. B: der letzte Ausflug nach Stettin kommen, aber eben eher in der Mehrheit die bösartigen. Wie sagte eine frühere Freundin treffend: "Piiiiiiter you and your rotten mouth". Yooo deshalb kennt man mich als "the scary old man".

Zum Thema Dämlichkeit fällt mir z. B. ein junger Mitarbeiter an der Kasse vom Lidl ein. Auf meine durchaus höfliche Beschwerde und Frage, warum er denn nicht klingelte um eine weitere Kasse zu öffnen, da die Schlange bereits bis ans Ende des Ganges reicht, antwortete: "Die Kolleginnen sind in der zugesicherten Rauchpause, das muss auch sein". Die Antwort auf meine Frage ob das auch die Denkweise der Filialleitung und des Managements sei, lautete: "Das Management interessiert mich nicht, sie können sich gerne beschweren, da passiert sowieso nichts. Und die Filialleiterin raucht auch.". Yep mir stellt sich jetzt die Frage ob ich einen 5 Euro Gutschein der Firma Lidl haben möchte und mich per eMail beschwere oder ob ich dem jungen Mann im Glauben lasse, einen alten Trottel mal so richtig gefickt zu haben.
Wie auch immer jetzt wird erstmal gegessen und dann wird eine Stunde Oscar Wilde gelesen.


Tagebuch von Peter Alexander Christerer
#337-06.09.2020 Görlitz - Perle des Osten
Wie schon angekündigt, ein kurzer Bericht über das vergangene Wochenende. Tatsächlich kurz, da es wenig zu berichten gibt, außer dass es wunderschön war. Die erste Überraschung war, dass Mingle tatsächlich pünktlich ihre Arbeitsstätte verlassen konnte und wir verzugslos auf die Autobahn Richtung Görlitz ganz im Osten von Sachsen starten konnten.

Der Elch schnurrte wie gewohnt problemlos über die Straßen und auch die letzte Strecke über die Bundesstraße war stau- und stressfrei. Die zweite Überraschung vor Ort.
Wie üblich wählte ich ein Mittelklasse Hotel mitten im Zentrum aus und hatte Befürchtungen wegen der Unterbringung vom Elch, da keine Tiefgarage angegeben war. Wir kamen Dank Google Maps ohne Umwege an und fanden tatsächlich -trotz Markttag- direkt vor dem Hotel einen kostenfreien Parkplatz. Übrigens genauso am Samstag nach unserem Polenausflug.
Das Zimmer war etwas klein aber für -ursprünglich geplant- 1 Nacht locker ausreichend. Alles sauber und alles funktionierte. Nach einer kleinen Pause der erste Rundgang durch die Altstadt, allerdings zielstrebig in Richtung Brücke über die Neiße um in Polen zu Abend essen. Dort angekommen, hatten wir im ersten Restaurant einen etwas demotivierten Kellner, der uns veranlasste (nachdem ich das Coverbild im Handy hatte) das Lokal ohne Speis und Trank zu verlassen.
Ohne Probleme fanden wir ein anderes, das neben guten Speisen sehr akzeptable Preise hatte. Ein ziemlich heftiger Regenschauer tat dem positiven Ganzen keinen Abbruch, spaßig war die Heimfahrt mit dem Taxi. Die Verständigung war schwierig, da der Fahrer ausschließlich polnisch sprach. Auch hier half Google Maps. Nur die Kenntnis der Einbahnstraßenregelung ist bei dem Mann ein wenig ausbaufähig. Wir erlösten ihn und gingen die letzten 50m zu Fuß und alle waren glücklich und zufrieden.
Bereits bei unserem Ankommen bemerkten wir, dass 1 Tag nicht ausreichen würde, besonders wegen dem Ausflug nach Breslau in Polen. Das Naturkundemuseum in Görlitz, das sonntags geöffnet hat, wollten wir zusätzlich ansehen. Also kurzerhand eine Nacht dazu gebucht, das war zwar mit einem Umzug verbunden, aber stellte keinen Aufwand dar. Die (Alt)Stadt Görlitz ist wunderschön, das Essen gut und die Menschen sehr freundlich und offen. Am Samstag fuhren wir nach Wroclaw wie Breslau jetzt heißt. Per Zufall fuhr ich in das perfekte Parkhaus, nur ca. 200m von der Altstadt entfernt. Das Bezahlen gestaltete sich im Anschluss etwas spannend, wurde aber dann zufriedenstellend gelöst.
Ebenso wie Görlitz ist der Stadtkern von Breslau einfach traumhaft für Liebhaber von alten Bauten. Der mittlere Bildausschnitt oben zeigt einen der berühmten Zwerge von Breslau. Wir besuchten eine Kirche und auch hier kann ich nur sagen: Respekt! Ich denke nicht, dass sie nur für die bevorstehende Hochzeit so herausgeputzt war. Nachdem mir der Mesner die Erlaubnis zum Fotografieren erteilte, stimmte ich ein Loblied auf digitale Kameras an. Ein herkömmlicher Film hätte für all die Objekte nicht gereicht. Trotzdem war die Kirche nicht überladen, sondern einfach nur schön.
Mittagessen gab es in einem polnischen Spezialitätenrestaurant, kam aber für meinen Geschmack nicht an das vom Vortag heran. Dann ging es auch schon zurück. Sonntag besuchten wir dann das Museum, das zwar überschaubar war, aber dennoch sehr informativ und liebevoll installiert. Dann schlesische Spezialitäten zu Mittag und schon ging es zurück. Kurz war er, der Bericht, denn ich könnte noch etliches von der Reise schreiben. Das würde aber niemanden interessieren, der nicht dabei war und "Neid" will ich nicht erzeugen.

So, das war jetzt der letzte Beitrag (außer Gewicht und Börse) bis ich die Layout- und Strukturumstellung vorgenommen habe. Bin aber in der Testversion zumindest für die Startseite schon ziemlich weit fortgeschritten. Notwendig ist es, weil in der letzten Zeit, häufig Beschwerden kamen, dass es speziell am Handy nur sehr schwer zu lesen ist, besonders was die Links anbelangt.


Tagebuch von Peter Christerer
#336-01.09.2020 Das war grenzwertig!
Wenn es dem Esel zu gut geht, schleppt er Sofas durch die Gegend! Doch der Reihe nach. Kürzlich schickte mir ein Ex-Chef (nöööö, nicht der in Bayern zuhause ist) ein WhatsApp und daraufhin verabredeten wir uns zu einem Mittagessen, natürlich nahe der Zentrale des mächtigen Auslandsgeheimdienstes (so etwas gibt es übrigens in Deutschland gar nicht) um so gar nicht konspirativ zu speisen.
Mit Erich ist es immer sehr erfrischend und seine Mittagspause ist nie genug, um alle Neuigkeiten auszutauschen. Nachdem er mir eröffnet hatte, dass er gerade aus Berlin-Lankwitz zu seiner frisch Angetrauten ins Berliner Umland zieht, kam die Sprache auf eine Luxuscouch, welche als allerletztes Teil in seiner Wohnung steht und spätestens 2 Tage nach unserem Treffen auch noch raus muss. Da es sich um ein sehr hochwertiges Teil handelt, hat er mit einer Erwartungshaltung im 4-stelligen € Bereich das Ding bei Ebay Kleinanzeigen reingestellt.
Der größte Fehler dabei ist, keine Preisvorstellungen anzugeben, sondern nur VB zu schreiben. So kam es, dass die Spinner Anrufe immer mehr wurden und ihm seine kostbare Zeit raubten. Als dann die Angebote immer frecher wurden, fasste er den Entschluss, das Teil lieber einer karikativen Einrichtung zu schenken, als es einem Spinner für lau zu überlassen.
Yoooo, da fiel mir schlagartig Mingle und ihr Couch Problem ein, das wir schon zur Genüge durchgekaut hatten. Schnell erzielten wir eine Einigung im mittleren 3-stelligen € Bereich und der Deal war perfekt. Jetzt gingen die Probleme aber erst los. Das Ding ist groß und unglaublich schwer. Zumindest das Teilstück in welchem sich der elektrische Motor zum Ausfahren der Bettfunktion befindet. Ganz schön kräftig der Motor. Locker mal 200kg nach vorne zu schieben, stellt kein Problem dar.
Der Mann für Lösungen dieser Art ist mein Freund M. Ein durchtrainierter, sehr kräftiger Mann der täglich sehr hart körperlich arbeitet. Ein kurzer Anruf, schon kam er mit seiner Angeber Monsterkarre inkl. Anhänger. Bereits beim Runtertragen, da konnte Erich wenigstens teilweise helfen, schwante uns Übles. Es kam wie es kommen musste: Das Teil in die 3. Etage Altbau von Mingle zu schleppen, brachte uns absolut an den Rand des Erschöpfungszustandes. Mein Defi stand kurz vorm Auslösen und sämtliche Muskeln bei mir waren in der Erschlaffung begriffen. Irgendwann war es vollbracht und das Sofa stand an seinem Platz. Auch von hier noch einmal großen Dank und allerhöchste Wertschätzung an M.
Über den Kommentar von Mingle breite ich jetzt den Mantel des Schweigens, damit ich nicht noch einmal wütend werde. Ein bisschen beruhigt es mich aber schon, dass mir M -der viel jünger, viel kräftiger und viel routinierter ist als ich- am nächsten Morgen ein WhatsApp mit nur einem Satz "Das war grenzwertig gestern!" schickte. Das zeigt mir, dass ich noch gar nicht so kaputt bin, wie man ohne Training annehmen könnte.

Eine kleine Geschichte im Zusammenhang mit Geheimdienst habe ich auch noch parat. Als ich zum Treffen mit meinem Ex-Chef fuhr, benutzte ich das Rad. Erstens wusste ich nicht, dass abends noch eine körperliche Höchstleistung erbringen muss und da ich die öffentlichen Verkehrsmittel Dank Corona boykottiere, hätte ich mit dem Pkw fahren müssen, was zu Parkplatzproblemen geführt hätte.
Da komme ich dann aus dem Park beim Gleisdreieck raus und wer steht zu meinem Erstaunen in dieser doch eher nicht so berauschenden Gegend an der Bushaltestelle? Yooo der frühere Präsident und spätere Staatssekretär Dr. August Hanning. Etwas stolz (eitel, wie ich nun mal bin) machte es mich schon, dass sich der Mann, der wohl mit vielen tausend Menschen im Laufe seines Lebens zu tun hatte, von sich aus meinen (Deck)- Namen wusste und TROTZDEM weiter mit mir sprach :-). Allerdings kam die Erinnerung erst, als ich den Namen einer weiblichen Person erwähnte, welche sehr eng mit ihm zusammenarbeitete und in direkter Verbindung mit mir stand.

So jetzt ist es schon wieder so lange geworden, obwohl ich eigentlich gar keine Lust habe zur Zeit etwas zu schreiben, denn wie so oft plane ich wieder eine Umstellung des Erscheinungsbildes. Was ursprünglich nur eine Änderung des Eingangsbildschirmes sein sollte, hat sich gedanklich zu einer völligen Neugestaltung entwickelt. So etwas nimmt aber geraume Zeit, speziell was die Planung anbelangt, in Anspruch.
Doch zuerst kommt noch ein kleiner Bericht zu dem nahezu perfekten Wochenendausflug nach Görlitz und Breslau (Polen).
In diesem Sinne bis demnächst in diesem Theater.



Ois Guade wünscht euch da Bäääda

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