Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
Stalker, Spione oder ähnliches Pack, bitte fernbleiben.
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Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft.

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Tagebuch von Peter Christerer Tagebuch von Peter Christerer
Wenn plötzlich der Mut wieder Einzug hält.
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2912019-12-05
Nöööö, geschlossen ist sie noch nicht, die Büchse der Pandora in meinem Oberstübchen. Die Geister die ich Jahrzehnte so schön eingesperrt hatte, sind schon noch da. Aber ich entwickle gerade eine größere und stabilere Kiste in meinem großen Kopf und darin werde ich die Geister dann zu lebenslang verurteilen. Allerdings war und ist diese "graue" Zeit durchaus hilfreich und hat vieles in mir bewegt, was ich als wertvolle Erfahrung speichere. Langsam merke ich wie Auftrieb und Energie gepaart mit Tatendrang zurückkommt. Sicher hat dabei auch das Ende des Rechtsstreits geholfen, verbunden mit der finanziellen Sicherheit. Ebenso sehe ich die Krebsgeschichte schön langsam immer lockerer. Was hilft es ständig zu grübeln und zu hinterfragen was denn wohl sein könnte. Dass so ein Eingriff auf längere Zeit (vielleicht sogar für immer) im Verdauungsbereich für gewisse Kapriolen sorgt, so what? Bin sicher da gibt es noch wesentlich schlimmeres. Und künftig kann ich beim Jammern immer behaupten, das ist nicht mein extrem scharfes Essen, sondern der böse Krebs.

Was mich jedoch wirklich optimistisch und gelassen stimmt ist, dass ich erkannt habe wie privilegiert ich doch bin. Meine zukünftige Rente dürfte mich nicht mit Altersarmut bedrohen. Ohne zu überlegen mit Mingle ein Restaurant zu besuchen, sich mit neuer Kleidung einzudecken, mal eben einen neuen Farblaserdrucker (der Alte war nach 7 Jahren am Ende) zu kaufen. Oder morgens aufzustehen ohne zu frieren, sich ein Frühstück zu machen ohne übers Budget nachdenken zu müssen. Wenn das nicht privilegiert ist, was denn dann?

Ein weiteres Ding ist, dass ich Menschen -zwar nur wenige, aber genug- kenne, die ich mag und die ich sehr schätze. Jetzt treffe ich mich kurz hintereinander mit 3 von ihnen und ich freue mich schon sakrisch! Für einen von ihnen mache ich nochmals eine Musik CD mit dem Titel "back in time". Auch wenn ihm mglw. der gute alte Arik Brauer und sein "Dschiribim-Dschiribam" nicht so gut gefällt, aber bei "…feine Leute pinkeln nicht in Blumenvasen…" oder spätestens beim Ambros und seinem "Zwickts mi" wird ein breites Grinsen auf seinem Gesicht erscheinen und er wird meine CD verstehen.

Mit meinem sozialen Engagement komme ich nicht recht voran. Offensichtlich hat Mingle recht wenn sie sagt, dass im Winter nicht soviel Menschen nach Flaschen suchen. Vielleicht beschenke ich jetzt die "Motz" Verkäufer in der U-Bahn. Viele von diesen sind nach meiner Meinung wirklich engagiert und möchten wieder raus aus ihrer Scheißsituation. Und dann streiten andere, ob eine Kaffeehausbesitzerin in ihrem Laden Kinderwagen dulden muss oder nicht. Da kommt der Ambros aber ganz kräftig zum Vorschein: "Zwickts mi, i glaub i drahm. Aba i glaub do hüft ka Zwickn, kannt ma ned vielleicht irgendwer ane pickn".
Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis!
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Ein neuer, der letzte, Abschnitt beginnt.
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2902019-12-01
Jetzt ist es also amtlich. Der Vergleich vom Arbeitsgerichtprozess wurde nicht widerrufen und zumindest der finanzielle Teil wurde bereits erfüllt und ich bin seit 01.07.2019 ohne Beschäftigung. Nicht arbeitslos, da ich (noch) arbeitsunfähig bin und Krankengeld beziehe, deshalb bin ich laut VdK lediglich ohne Beschäftigung, hahaha.
Erst jetzt -obwohl ich schon seit Dezember 2018 keinen Arbeitsplatz mehr aufsuchte- wird mir bewusst, dass ich urplötzlich sehr viel Zeit zur Verfügung habe. Gleichzeitig merke ich, dass mir die Zeit davonläuft, sozusagen aus den Fingern rinnt. Selbst bei wohlwollender Betrachtung und davon ausgehend, dass ich 90 Jahre alt werde, sind 2/3 meines Lebens vorbei. Wahrscheinlicher ist -bei all meinen körperlichen Schäden-, dass ich eher bei höchstens 80 den Löffel abgebe. Dann sind wir schon bei 75% verstrichene Lebenszeit. Wie lange bleibt die Mobilität, die geistige Beweglichkeit, die Flexibilität u.a.m.?

Interessant ist bei meinen Beobachtungen (fast wie früher der geniale Sigi Sommer bei seinen Spaziergängen), dass Menschen meines Alters bei den "U35"jährigen gar nicht mehr stattfinden. Nicht die mit denen ein direkter Kontakt stattfindet, sondern bei denen auf der Straße, beim Einkaufen, in den öffentlichen Bussen/U-Bahnen etc. Bin schon neugierig, wann mir ein Sitzplatz angeboten wird.
Mal sehen was da noch passiert. Selbst bin ich natürlich ganz anderer Meinung. Doch ein bisschen Realitätssinn schadet bestimmt nicht. Fazit: NOCH intensiver das Leben genießen und im Rahmen meiner Möglichkeiten der Hedonist bleiben -natürlich nur auf diese Art-, der ich immer war. Das Leben ist zu kurz, um zu jammern, streiten, zaudern usw. Bei all dem Scheiß den ich bisher in meinem Leben machte, stellte ich fest, dass ich das Meiste davon genauso wieder machen würde. Eigentlich sind es nur ganz, ganz wenige Dinge die ich nicht wiederholen würde. Nicht vergessen mein Motto: I don´t care, I don´t give a damn, I don´t give a fuck!

Dann gibt´s noch was zum Thema "sozial" tätig werden an Weihnachten. Ich kann nur sagen, das ist gar nicht so einfach oder vielleicht bin ich nur zu eigensinnig. Ich möchte nicht registriert, katalogisiert oder in eine Schublade gepresst werden. Natürlich gibt es zu viele Betrüger und andere üble Gestalten, die die Hilfsbedürftigkeit anderer ausnutzen. Auch klar, dass der Arzt nicht involviert sein möchte, so gut er mich auch kennt. Am Ende fällt es vielleicht doch auf ihn zurück. Es gäbe noch viel zu schreiben, doch ich habe eine "finanzielle" Entscheidung getroffen.
Mingle und ich haben schon mehrfach im "reichen" Steglitz ältere Frauen und Männer beobachtet, die in den orangenen Müllbehältern nach Flaschen kramen. Das sind zumeist ganz normale Menschen, denen einfach nicht genug zum Leben bleibt und die jetzt am Ende desselbigen zum Flaschen sammeln gehen müssen. Ich werde mir 100€ in 10€ Scheinen besorgen und jeweils einen davon einer(m) Flaschensammler(in) geben. 10€ sind immerhin mindestens 40 Flaschen. Die Schwierigkeit wird dabei nur sein, die Menschen so anzusprechen, dass sie nicht in ihrer Würde oder ihrem Stolz gekränkt werden. Für mich wird es auch eine Herausforderung sein, aber ich finde besser als 100€ an irgendeinen Spendenmarathon zu geben.

Euch allen viel Spaß und lasst euch nicht runterziehen.
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Etappenziel erreicht!
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2892019-11-22
Das erste Etappenziel ist erreicht und das bedeutet der Rechtstreit gegen meinen Ex-Arbeitgeber hat ein Ende gefunden. Das Ergebnis war -wie im letzten Beitrag erwähnt- für meine Verhältnisse sehr zufriedenstellend. Obwohl die Anwältin meinte, dass da mehr drin gewesen wäre. Doch es gehört schon lange nicht mehr zu meiner Lebensphilosophie immer und überall das Optimum heraus zu pressen. Ich bin sehr zufrieden und das reicht.
Entschuldigen möchte ich mich bei all denjenigen die ich -ob direkt oder anonym- die in einer ähnlichen Lage sind/waren wie ich, in meiner Arroganz völlig falsch bewertet habe. Als ich mir niemals vorstellen konnte urplötzlich arbeitslos und auf Behördenhilfe angewiesen zu sein, habe ich diese Menschen und deren Situation sehr herablassend behandelt und das tut mir leid. Aber wie so oft war es eine Lehre fürs Leben. Sicher mag es den ein oder anderen Sozialschmarotzer geben, doch ganz bestimmt sind es nicht alle. Und nur soviel: Die Zukunftsangst (obwohl die -Prozess hin oder her- gar nicht notwendig gewesen war. Das Sozialsystem ist gar nicht soooo schlecht!) hat mir psychisch erheblich mehr zugesetzt als mein, immerhin schon im vorletzten Stadium befindlicher, Krebs. Und schon sind wir beim zweiten Etappenziel (in Arbeit) angelangt.

Jeder Mensch ist individuell verschieden und geht mit derart gefährlichen Erkrankungen anders um. Bei mir schätze ich läuft es wie bisher immer ab. Ich behalte das Tierchen im Auge und werde tunlichst die Ärzteschaft meiden. Bei jedem Pups, bei jedem Bauchgrummeln, bei jedem Aufstoßen soll die Angst hochklettern und der Gedanke an den Krebs Besitz von mir ergreifen? Nöööö kein Bock darauf und viele Menschen in solch einer Lage denken ähnlich. Das weiß ich noch von meiner Herzsache. Von Zeit zu Zeit werde ich eine große Hafenrundfahrt vornehmen lassen, denn auch meine chronische hämorrhagische Gastritis ist nicht von schlechten Eltern und wohl eher für den Schmerz verantwortlich. Aber auf Tumormarker und ähnlichem Firlefanz verzichte ICH , die brachten schon beim ersten Mal nichts, null, nada. Doch ich verstehe jeden der das anders handhabt und werde diesen Menschen ganz bestimmt nicht davon abraten. Mein Abnehmprojekt hat zusätzlich den Effekt, dass ich oft Sachen verzehre die angeblich abwehrend gegen Krebs wirken und wenn irgendwann der Sport noch hinzu kommt, dann steht meinem Ursprungsziel (vor 40Jahren) ein Lebensalter von 117 Jahren zu erreichen nichts im Weg.

Das dritte Etappenziel, die Rente, ist von ganz allein in Arbeit, denn die Zeit schreitet voran. Jedenfalls habe ich in Kürze einen Termin bei der Rentenbehörde und werde mir alle nur erdenklichen Modelle für mich erklären lassen. So richtig glaube ich nämlich nicht daran, dass die Bundesagentur für Arbeit für einen 60 jährigen und bald wahrscheinlich nicht 80 sondern 100% Schwerbehinderten mit einem für Berliner Verhältnisse nicht unerheblichen Bruttoeinkommen einen Job findet. Mal sehen.

Ansonsten -man höre und staune- kommt Weihnachten mit Riesenschritten daher. Und nachdem ich letztes Jahr (und da habe ich nicht einmal ein schlechtes Gewissen) das erste Mal seit 2008 aber überhaupt keine gute soziale Tat vollbracht habe, möchte ich dieses Jahr wieder was machen. Nur was?? Denn dieses Jahr will ich nichts Finanzielles, sondern will mich persönlich einbringen. Mal meinen Hausarzt fragen.

Dann noch eine kleine Vorschau: Da ich in Kürze wieder ziemlich flüssig, was die Knete anbelangt, sein werde, kommt die Renovierung im Flur ganz groß in mein Gedächtnis zurück. Dann möchte ich einen kleinen Seitenabstecher von den Erinnerungen machen und ein paar Seiten dazu schreiben, ob ich bisher ein glückliches Leben hatte oder nicht. Der Gedanke kam mir seit ich ein paar Mal mit meinem Bruder Otto darüber sprach und wir hier konträre Ansichten habe. Und last but not least der Dauerbrenner Sport bleibt im Vordergrund. Deshalb nicht wundern, wenn die Blogbeiträge (Projekt mission impossible ausgenommen) noch spärlicher werden. Bin eh ziemlich überrascht woher über 1000 (bereinigte) Klicks pro Monat auf meinen Blogs zustande kommen. Denn Resonanz -außer von 2-3 immer den Gleichen- kommt nicht mehr. Wahrscheinlich hat noch nicht mal jemand bemerkt, dass ich die globale Startseite geändert habe. In diesem Sinne wünsche ich euch nur das Beste!
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Ein anstrengender, aber sehr schöner Tag.
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2882019-11-15
Am 12.11. 0900h musste ich mich in München beim Arbeitsgericht auf Anweisung des Richters einfinden, um den Rechtsstreit gegen meinen Arbeitgeber zu erläutern. Leider gab es weder eine Flug-noch Bahnverbindung um pünktlich in München anwesend zu sein. Also blieb entweder eine Übernachtung oder Flixbus. Chronisch Pleite und nachdem mir mein Bruder Otto auch noch (bei mir war unerklärlicher Weise kein derartiges Flixbus Angebot vorhanden) einmal Flixbus und zurück ein Bahn Angebot zu unschlagbar günstigen Preisen aufzeigte, war der Fall klar. Mein erstes Flixbus Abenteuer begann. Ich hatte für 3,5€ noch einen Platz mit Tisch reserviert und das ist super. Beinfreiheit ohne Ende und gute Stromversorgung. Die Fahrt verlief problemlos und sehr angenehm. Es begann am Montagabend um 2240h und in München waren wir mit 20 Minuten Verspätung um 0740h. Wird nicht meine letzte Flixbusfahrt gewesen sein.

Muss gestehen, ich war schon etwas nervös im Gerichtssaal. Vor allem, da ich meinem Rechtsvertreter in München erst 3 Minuten vor Verhandlungsbeginn zum ersten Mal begegnete. Vielleicht war es Glück dass ich körperlich ziemlich kaputt war, denn dadurch kam es mir ins Bewusstsein, dass es viel wesentlichere Dinge gibt als sein kostbares Leben mit Streit zu verbringen. Ich hielt mich vollkommen zurück und lediglich wenn ich vom Richter direkt befragt wurde antwortete ich, ansonsten überlies ich alles der Anwältin. Dabei handelte es sich um eine etwas ältere (mein Jahrgang) sehr kompetente Fachanwältin im Arbeitsrecht und sie vereinbarte mit der Gegenseite einen Kompromiss, mit dem beide Seiten leben können. Auch wenn mir völlig klar ist, egal wie gut das Arbeitszeugnis ist, einen neuen Arbeitsplatz werde ich nicht mehr erhalten. Der Zug ist abgefahren.

Danach begann der schönere Teil des Tages. Otto und ich unternahmen einen ausgiebigen Spaziergang von Schwabing bis zum Münchner Hauptbahnhof und es zeigte sich, dass die Psyche einen ganz erheblichen Anteil auf den Körper hat. Zum ersten Mal seit ewiger Zeit konnte ich so einen langen Weg ohne größere Schmerzen und ohne Schmerzmittel gehen. Am Hauptbahnhof besuchten wir den Rechthaler Hof, eine altbairische Gaststätte und ich war angenehm überrascht. Es passte alles und das in nicht unbedingt der feinsten Gegend mit überwiegend Laufkundschaft auf der Durchreise. Nööö war alles gut und auch die Gesellschaft von Otto tat mir gut.

Um 1430h setzte mich Otto in den ICE nach Berlin und ein schöner Tag neigte sich dem Ende zu.
Der Zug startete pünktlich um 1500h und war genauso pünktlich um 1920h in Berlin Südkreuz. Von dort ist es nur ein Katzensprung bis zu meiner Wohnung und ich muss gestehen, ich war so fucking müde, dass ich mir ein Taxi genehmigte. Nicht ohne mich vorher beim Burger King mit Proviant zu versorgen.
Jetzt beginnt der Wahnsinn: Die Taxifahrt (nicht einmal 4,5 km) kostete mich mit etwas Trinkgeld 15€. Die Flixbusfahrt deutlich über 600km kostete mit Tischplatz (3,49€ extra) exakt 23,48€ und die sehr bequeme Zugfahrt mit Sitzplatzreservierung im Ruhebereich mit Fensterplatz kostete auch noch deutlich unter 30€. Irgendwie stimmen die Relationen nicht mehr.

Egal, was bleibt ist die Erinnerung an einen angenehmen, sehr schönen Tag und die Hoffnung dass dieser unsägliche Rechtsstreit endlich beendet ist und ich mich voll auf den Kampf gegen den Krebs konzentrieren kann.
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Fasching, Fasching, - ohne mich!
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Da ist er wieder, der Fasching. Auch wenn ich hin und wieder vor langer Zeit so tat, als würde ich auch dazu gehören, Spaß machte er mir nie so richtig. Ähnlich wie Weihnachten mit dem Tod von meiner Mutter, ist es auch hier ein trauriges Ereignis. Vor 49 Jahren am 11.11. 1970 in den frühen Morgenstunden verstarb mein Bruder Wiggerl. Seither hat der Tod von Wiggerl und Fasching für mich eine Verbindung. Leider ist die Traurigkeit nach 49 Jahren nicht gewichen. Weniger wegen mir und was ich verpasst habe, denn wer weiß schon wie sich die Beziehung zwischen uns entwickelt hätte. Doch dass Wiggerl keine Chance bekommen hat, das finde ich nicht okay.

Das Bild zeigt die Christerer Brüder beim E-Boot fahren auf dem Mondsee in Österreich und ich glaube keiner von uns dachte, dass Wiggerl bald nicht mehr dabei sein wird.
Zur Zeit mache ich mir Gedanken um meine Blogs.
Die Erinnerungen laufen im Hintergrund, da schreibe ich immer wieder was rein und versuche 1x im Monat eine Geschichte fertig zu bekommen, das bedingt Sorgfalt, denn das ist was mich (neben vielen anderem, das ich nicht schreiben werde) im Leben nachhaltig bewegt hat.
Das Tagebuch ist das Tagebuch und wenn ich längere Pausen habe, dann weil die Psyche auf Tiefgang ist.
Der Politblog ist nur ein Ventil und interessiert mich nicht wirklich.
Der Gewichtsblog macht (noch) Spaß und erst nach einem halben Jahr, werde ich den Fortgang genauer analysieren. Jetzt kommt zuerst mal eine Umstellung. Nachdem ich schon ewig über den BMI Wert herziehe, ist mir völlig entgangen, dass es seit 2012 eine Methode gibt, die die Taillenweite berücksichtigt und dann wird es interessant. Werde in Kürze die Formel integrieren.
Der Genussbayer lebt vielleicht doch noch mal auf, allerdings weniger arbeitsintensiv. „Schuld“ daran ist mein Bruder Otto. Er schickte mir mehrfach ausgezeichnete Rezepte und die hyperlinks dazu hatten ein deutlich besseres Niveau als Kochrezepte etc. Also werde ich evtl. künftig nachgekochte und für gut befundene Köstlichkeiten mit einem kleinen Bild und der Verlinkung reinstellen. Und wenn ich Zeit und Lust habe, auch noch von mir ein paar ganz spezielle.

So der nächste Beitrag wird sich mit meiner Reise nach München am 12.11.2019 beschäftigen. Soviel vorab: Es war ein schöner Tag, auch wenn die Waage danach verrückt spielte. :))
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Hakuna mimosa, hakuna masuala!
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2862019-11-09
Ab hier Text in Notepad übernehmen
Die Überschrift ist Suaheli (Mimosa (en) gibt es dort -zumindest als Pflanzen- nicht) und genauso ist es gemeint! Es war schon immer so bei mir, dass ich es furchtbar dick hatte, wenn sich Leute über die Fehler anderer mokierten und selbst aber keinesfalls in der Lage sind, Kritik an ihrer Person/Verhalten hinzunehmen. Nun bei mir ist Kritik eher fehl am Platze, da ich nahezu perfekt (bitte nicht mit Arroganz verwechseln) bin. ;-)
Wo du hinsiehst nur noch Topleute, zumindest mit dem Mund. Selbst wenn sie keine Ahnung haben, sondern höchstens mal im Netz davon lasen oder eine Fernsehsendung sahen, es wird kritisiert was das Zeugs hält. Wenn sie dann selbst mal gefordert sind, geht ihnen schnell die Puste aus und sie tun so als hätten sie gerade eine neue Weltbestleistung aufgestellt. Nur noch Spitzenköche und Supersportler unterwegs. Geigst du ihnen dann die Meinung, dann kommt die zarteste Mimose überhaupt zum Vorschein und sie ziehen sich beleidigt in ihr Schneckenhäuschen zurück.

Yoooo, wie sagte Olli Dietrich vor gefühlten 100 Jahren: "Dinge die die Welt nicht braucht". Dass ich aufgrund meiner etwas schwierigen Situation bestimmt auch endlos am Jammern bin, glaube ich schon, aber zumindest weiß ich worüber ich jammere. Aber im Moment käme ich nicht mal ansatzweise auf die Idee zum Beispiel jemanden von meinem Fitnessstudio zu kritisieren, denn selbst der allerletzte Proteinbomber wäre mir überlegen. Wenn ich jetzt anfangen würde, mehr als 10% meiner früheren Leistung wären nicht drin, also Mund halten und sich langsam hocharbeiten.

Was mich genauso nervt ist der -zumindest in Berlin- völlig überzogene "Wiedervereinigungs" Hype. Leute, das ist DREIßIG Jahre her. Und das in einer Zeit wo die Halbwertszeit (außer bei Trump oder AfD) bei maximal einer Woche liegt. Durch dieses dämliche Gelaber wird der "Besserwessi" und "Jammerossi" eher gefördert als vergessen. Als Bewohner von Berlin kann ich sagen, dass dieses Geschwätz von Ost und West hier in meinem Umfeld niemanden mehr interessiert. Jeder ist froh, dass der Westen als "Sieger" hervorgegangen ist. Andersrum wäre es wohl eher nicht so toll geworden. Auf jeden Fall gestalten jetzt Leute die noch gar nicht auf der Welt waren als die Mauer beseitigt wurde, die Partys und tun so als wüssten sie ganz genau was Sache damals war. Keine Sorge liebe Leute genauso wenig wie den Holocaust vergisst ein Deutscher den Mauerfall, es nervt nur immer und überall damit konfrontiert zu werden.

So meine Lebkuchenplätzchen sind schon mal nichts geworden. Dafür habe ich mindestens 3 Kilo rohen Teig gegessen und jetzt ist mir schlecht. Dass ich heute noch das Dattel-Walnuss- Dessert mache, wage ich zu bezweifeln. Sollte das auch noch misslingen, würde selbst ich -bei 2 Niederlagen an einem Tag!- an meiner Genialität zweifeln. Lieber gehe ich jetzt in eine Mall, ziehe mir einen Kaffee rein und beobachte die Leute mit ihren Megaeinkäufen.

Nachtrag:
Es gibt auch noch manchmal was Positives. Im Briefkasten waren 2 Umschläge, einer von meinem Vermieter und einer von meiner Krankenkasse.
Entgegen meiner Befürchtung erhöht mein Vermieter nicht die Miete. Das hätte einen weiteren Rechtsstreit bedeutet und das kann ich derzeit überhaupt nicht gebrauchen.

Dann der Hammer! Die Krankenkasse akzeptiert meinen Widerspruch, wünscht mir gute Besserung und bezahlt weiterhin Krankengeld.
Yep das waren mal gute Nachrichten, hoffe euch geht es ähnlich gut.
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Das Leben ist kurz, deshalb weniger jammern und mehr genießen!
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2852019-11-04
Es sollte einfach nur ein kleiner Einkauf mit abschließendem Kaffeehaus Besuch in der Steglitzer Mall "Boulevard" werden. Die Sonntagsöffnungssaison beginnt wieder, zumindest in Berlin. Als ich an der verabredeten Ecke stand und auf Mingle wartete, sah ich einen ADAC Rettungshubschrauber ziemlich tieffliegend kommend und nahezu über mir drehte er eine Schleife in Richtung "Park und Hinterausgang" vom Boulevard.
Zeitnah folgten ihm lautstark zwei Polizeiwagen. Als ich kurz darauf ankam, sah ich nur noch den Piloten ins Führerhaus steigen und wieder starten. Schlagartig wurde mir klar, dass ich nicht zu viel Zeit mit Jammern und Grübeln verbringen sollte. Ich bin überzeugt dass der Mensch, der in den Rettungshubschrauber gebracht wurde, jetzt ganz bestimmt nicht über finanzielle Probleme oder Krebserkrankungen nachdenkt.

Vielleicht meinte das der Pfarrer bei der Silberhochzeit von Jutta und Max als er von "in der Gegenwart leben" sprach. Es stimmt schon, wir leben hier und heute. Wir sollten uns nicht soviel Gedanken machen, was war oder was noch kommt. Die Vergangenheit kann uns nur helfen ein paar Fehler nicht zu wiederholen. Die Zukunft kennen wir nicht und wir können sie auch nur in beschränktem Maß beeinflussen. Die Person im Hubschrauber hat sich den Sonntagnachmittag sicherlich auch ganz anders vorgestellt.

Weil ich schon länger über die Gegenwart nachdenke und meine Blutdruckwerte ebenso wie der Druck im linken Brust- und Kopfbereich ganz bedenklich anstiegen, habe ich mich am Donnerstag entschlossen, meine Betablocker, Blutdrucksenker und Blutverdünner wieder zu nehmen. Denn sonst hätte sich das mit dem "in der Gegenwart leben" vielleicht ganz schnell erledigt und als Weichei kann ich auf die Schmerzen eines weiteren Herzinfarktes gerne verzichten. Schädigen würde ich mir nur selbst und Mingle könnte ich auch nicht mehr ärgern. XD

Ärgern hingegen tue mich immer noch über einen Vorfall, der zurzeit vor einem Berliner Gericht verhandelt wird. Ich habe bereits darüber in meinem "Polit"-Blog geschrieben. Es geht darum, wie ein Vater seine Tochter gemaßregelt haben soll. Es ist mir schon klar, dass ich mir kein klares Bild machen kann, da ich nicht alle Fakten kenne. Trotzdem nehme ich an , dass es sich wieder einmal um Einmischung handelt, die zur Zeit um sich greift und alle springen darauf an.
Ganz klar: JEDE Misshandlung, besonders von Kindern, gehört hart bestraft. Aber sich überall einzumischen und den Eltern jegliche Erziehungskompentenz absprechen, das ist auch nicht hinzunehmen!
Hier der Teil aus meinem " Politbeitrag"
<<< Wofür deutsche Gerichte schon Personal und Zeit haben, ist ein gerade stattfindender Prozess gegen einen 45-jähriger Familienvater. Er soll seiner 4-jährigen Tochter 2x auf den Hintern geschlagen haben, weil sie an der Bushaltestelle partout nicht hören wollte und er Angst hatte, dass sie auf die Straße vor den Bus läuft. Auszug aus der "BZ":
Der Richter: „Wo wollten Sie hin mit den Kindern?“ Der Vater: „Pferdchen gucken auf der Trabrennbahn.“ Der Richter: „Schimpften Sie mit ihr?“ Der Vater: „Ich wurde sicher laut, weil sie nicht hörte.“ Der Richter: „Halt die Klappe gesagt?“ Der Vater: „Vielleicht.“ Der Richter: „In Rage geraten?“ Der Vater: „In Sorge!“ Der Richter: „Dem Kind gedroht: Wenn du nicht sofort aufhörst, bekommst du eine?“ Der Vater: „Ausgeschlossen! Es gab keine Schläge.“
Im Polizeiprotokoll steht, der Vater habe damals zugegeben, er habe das Mädchen „zweimal auf den Hintern geklapst, weil sie nicht hörte.“ Daran kann oder will sich der Vater heute vor Gericht nicht mehr erinnern. Der Richter: „Nicht alles, was unglücklich ist in der Erziehung, ist strafbar. Aber Beleidigung und Gewalt. Möglicherweise kommt auch eine Verurteilung wegen versuchter Nötigung in Betracht.“ Der Amtsrichter kann bis vier Jahre Haft verhängen.
Der ganze Bericht aus der "BZ" hier >>>
Kein weiterer Kommentar von mir, sonst wird mir wieder bescheinigt wie frauenfeindlich, sexistisch und diskriminierend ich doch bin.
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Tagebuch von Peter Christerer Tagebuch von Peter Christerer
Sog woaßt du des obs Paradies am Himmel is?
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So ganz sicher bin ich mir nicht, ob ich wirklich die stairways to heaven raufklettern würde, um nachzusehen was dort oben abgeht. Bei meinen Nahtoderfahrungen habe ich leider keinen Einblick erhalten. Es geht mir auch gar nicht darum zu wissen was ein paar Etagen höher passiert, sondern "was wäre aus mir geworden, wenn…"
Was wäre aus mir geworden, wenn mir bei meinem Unfall 1971 das Bein amputiert worden wäre?
Was wäre aus mir geworden, wenn meine Mutter nicht 1972 verstorben wäre?
Was wäre aus mir geworden, wenn ich Metzger geblieben wäre?
So könnte ich noch viele Fragen stellen, doch es würde nichts ändern und würde meine heutige Traurigkeit nicht beheben. Auch wenn es schon ewig her ist, immer noch quält mich die Frage:




Was wäre aus mir geworden, wenn mein Bruder Wiggerl nicht 1970 mit 14 Jahren verstorben wäre. Oft denke ich bei mir, warum das Schicksal soviel unterschiedliche Facetten parat hält. Was hat ein 14jähriger Junge verbrochen, dass ihm kein Leben ermöglicht wurde.
Heute wäre Wiggerl 63 Jahre alt geworden und es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht an ihn denke.



Ruhe in Frieden Wiggerl und du woaßt bestimmt obs Paradies am Himmel is!
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Wenn einer eine Reise tut...Teil2
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2832019-10-27
Die Stimmung war super und alles passte, auch wenn sich bei mir die negativen Gedanken hinsichtlich Zukunft nicht vertreiben ließen. Zudem machten auch meine Innereien nicht so mit, wie ich es gerne gehabt hätte. War wohl ein etwas zu heftiger "hau rein Tag". Auch darauf nahmen Andrea und Otto Rücksicht und wir verließen die Party gegen 01:00h. Und es hatte für mich schon so etwas wie Abschied nehmen. Perfekt chauffiert kam ich in meiner Unterkunft in Puchheim an und kann nur sagen, für den Preis absolut in Ordnung und ich schlief sogar ein paar Minuten länger als sonst üblich.
Der Sonntagmorgen begann mit einem köstlichen Weißwurstfrühstück und Otto bewies, dass er die Kunst die Weißwurst richtig warm zu bekommen, perfekt beherrscht. Leider war dann der erste Teil der Reise schnell zu Ende und ich bedanke mich nochmals ganz herzlich bei Andrea und Otto für zwei schöne Tage.

Dann kam MVG Teil 2. Die Münchner Verkehrsspezialisten brachten es fertig, auf der Stammstrecke nicht nur die S-Bahn sondern auch die U-Bahn lahm zu legen. Und Dank des genialen "Sternsystems" der Münchner geht halt dann gar nichts mehr. Also mit der S-Bahn von Puchheim nach Pasing und dort in den SEV(Schienenersatzverkehr)-Bus um zum Isartorplatz zu gelangen.
Es war mit den Cousinen Monika, Brigitta und ihrem Mann Udo vereinbart, dass wir uns im Restaurant Paulaner im Tal zum Mittagessen treffen würden. Wäre keine große Sache, wenn nicht bereits beim Einsteigen in den SEV-Bus der Fahrer im holprigen Deutsch erklärt hätte: "Ich nur weiß Weg zum Hauptbahnhof und Navi funktioniert nicht. Ab Lenbachplatz muss helfen Passagier." Was dann prompt dazu führte, dass wir völlig vom Weg abkamen und dann am Promenadenplatz feststeckten. Als der Fahrer die Türe öffnete um einen Taxifahrer um Hilfe zu bitten, stieg ich aus und begab mich von dort aus zu Fuß zum Treffpunkt.
Zu meiner freudigen Überraschung kam auch noch Eva-Maria die Tochter von Rosemarie und Rudi mit dazu und wir hatten eine kurze, aber sehr schöne Zeit. Um 1500h verabschiedeten wir uns und es blieb auch hier eine gewisse Traurigkeit, denn wer weiß schon was kommt und das sind einfach liebe Verwandte.
Um 15:00h war ich gegenüber in der Schneider Weisse mit einem außerordentlich feinen Menschen verabredet. Trotz seiner sehr hohen Position bei der Bundeswehr ist er niemals abgehoben oder gar überheblich und wir hatten spaßige 2,5 Stunden, die ich sehr genoss. Dann hieß es Abschied nehmen von München und der Rückmarsch zum Flughafen wäre vom Isartorplatz normalerweise kein Problem. WÄRE, wenn da nicht der MVG wäre.

Dann kam MVG Teil 3. Schnell und pünktlich brachte mich der SEV zum Ostbahnhof. Dort war ich (Ferienende in Brandenburg) nicht der einzige, der zum Flughafen wollte und wir begaben uns zu Gleis 9 (oder so) und durften zur Kenntnis nehmen, dass die S-Bahn ZWÖLF Minuten Verspätung hatte. Grenzenlos erstaunt waren wir, als wir über Lautsprecher hörten "einfahrender Zug Richtung Flughafen auf Gleis 2. Eine Horde wütender Passagiere rannte im Schweinsgalopp zu Gleis 2 und obwohl ich in der Spitzengruppe dort ankam, konnte ich dem Zug nur noch nachwinken. Der nächste Zug kam dann nicht nach 10 sondern nach 18 Minuten und es wurde langsam knapp. Um 1910 schloss das Gate für meinen Flug und ich weiß nicht mehr genau wann ich am Flughafen ankam, jedenfalls stand ich um 1910 noch an der Sicherheitskontrolle an. Doch Gott sei Dank waren hinter mir noch etliche Andere die in den selben Flieger wollten.
Eine große Erleichterung verschaffte mir mein Bruder Otto mit der WhatsApp in der er mitteilte, dass die Maschine, mit der ich fliegen sollte, erst um 1905 in München landet. Also war das Boarding sicher nicht um 1910 abgeschlossen. Yep es funktionierte, ich kam sogar noch mit Speedy Boarding auf meinen bequemen Sitzplatz und landete überpünktlich in Berlin.

Was bleibt ist die Erinnerung an zwei wunderschöne Tage die mir zeigten, dass es nicht nur Negatives in dieser Welt gibt.
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Tagebuch von Peter Christerer Tagebuch von Peter Christerer
Wenn einer eine Reise tut...Teil1
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Eigentlich wollte ich schon viel früher vom letzten Wochenende (19/20.10.2019) schreiben, aber es haben sich zu viele negative Dinge ergeben, dass nicht genügend "good vibrations" vorhanden waren. So what? Eines vorab: Es war gigantisch! Wäre nicht die dämliche Verkehrplanung des Münchner MVG/DB gewesen, wäre es perfekt gewesen.
Anlass für den Besuch in München war die Silberhochzeit von Jutta und Max mit allem drum und dran. Die Hinreise verlief bis München problemlos, dann hatte die S-Bahn aus nicht nachvollziehbaren Gründen 8 Minuten Verspätung, somit war auch der Anschlusszug in Pasing weg. Keine große Sache denn in Puchheim lief alles Dank der vorzüglichen Gastfreundschaft von Schwägerin Andrea und Bruder Otto ziemlich relaxed ab.
Nach einem kleinen Snack ging es zum ersten Event, einer Kirche in Obermenzing. Dort fand anlässlich der Jubilare eine Messe mit nochmaliger Bekundung des Eheversprechens statt. Obwohl die Messe über 1 Stunde dauerte und die Worte des Pfarrers für "ältere" Menschen nichts Neues waren, war es kurzweilig und sehr schön. Insbesondere weil meine Nichten und Neffe beeindruckend mitwirkten, so dass es selbst für einen Agnostiker wie mich ohne Probleme zu überstehen war.

Anschließend ging es verzugslos über zum Hauptteil, zu einer großen "Hochzeitsparty" in einem Restaurant in München Großhadern. Es war schon ein großes Ding! Ohne dass ich gezählt habe, aber die Gästezahl dürfte über den zweistelligen Bereich gewesen sein. Ein großer Teil war davon die Verwandtschaft von Jutta, die extra aus Nordrhein-Westfalen anreiste.
Da ich schon einmal ziemlich angezählt wurde, weil ich ein Foto ohne Genehmigung der Person im Blog einstellte, verzichte ich jetzt darauf (was schade ist) und poste dafür die Menükarte von den beiden "Hochzeitern".
Alles was ich serviert bekam (Hauptgericht Zander) war vorzüglich und ich habe auch niemanden sonst klagen hören. Jutta und Max das habt ihr super geplant und organisiert, Chapeau und vielen Dank nochmals!
Und obwohl die Musik nicht ganz meine bevorzugte war, sie war Klasse und brachte die "Alten" dazu, den Saal zu rocken. Große Freude bereitete mir ein Wiedersehen mit meinem Neffen Bernhard und seiner mir bis dahin unbekannten Ehefrau. Nach vielen Jahren konnte ich mit Vergnügen zur Kenntnis nehmen, dass er sich zu einem sehr angenehmen, sympathischen Mann mit vorzüglichem Benehmen -Otto das hat er aber nicht von dir :-))- entwickelt hat.

Ende Teil1
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Ois Guade wünscht euch da Bäääda

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