Peter Alexander Christerer - Mein elektronisches Tagebuch

Ich schreibe was mich nervt. Ich schreibe was mich freut. Wer es liest, der liest es. Wer nicht, der nicht. So what?
Stalker, Spione oder ähnliches Pack, bitte fernbleiben.
Ois Guade wünscht eich da Bäääda

Über mich Video: Mein Leben / my life Tagebuch Gewicht wretch Genussbayer Erinnerungen

Nymphomanin: ein Frau die so besessen von Sex ist, wie der durchschnittliche Mann.

sagt wer: Mignon McLaughlin

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Tagebuch von Peter Christerer Tagebuch von Peter Christerer
Was für eine dämliche Kuh!
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #3022020-02-04
Am Montag (03.02.2020) war es wieder einmal soweit, dass nicht viel gefehlt hat und ich wäre gewalttätig geworden. Die Krankenkasse lud mich zur Begutachtung durch den medizinischen Dienst vor. Nach kurzer Wartezeit wurde ich zu einer älteren, nööö alten Frau mit Doktortitel gebracht. Nachdem sie mühsam ein Guten Morgen zwischen den Zähnen hervor gepresst hatte, fragte sie mich wie aus der Pistole geschossen "Warum ich schon solange arbeitsunfähig sei". Dabei taxierte sie mich wie ein bösartiger Truthahn mit giftigen roten Augen. Yoooh die richtige Ansage für mich!
Meine Gegenfrage ob sie keine Berichte vorliegen hat oder vielleicht vergessen hat diese zu lesen beantwortete sie nicht und sagte sie möchte es von mir hören. Darauf meinte ich sie möge doch wohl eher diesbezüglich meine behandelnden Ärzte fragen, denn ich teile denen nur meine Beschwerden mit und die entscheiden dann über die AU. Es ist nicht darzustellen wie herablassend diese Frau war, es war einfach nur unerträglich. Beispiel: Blutdruck 143:96 Sagt sie: "Naja ist ja eigentlich normal". Klar sagte ich, besonders da ich einen Betablocker und zwei weitere Blutdruck senkende Mittel genommen habe und an einer koronaren Herzerkrankung leide, da ist der Blutdruck einfach super.
So ging das weiter. Ich weiß jetzt wenigstens, dass ich ein Weichei bin. Der Wirbelsäule fehlt nichts weil ich fast auf den Boden mit den Fingerspitzen kam. Meine drei fehlenden Bandscheiben, die mich manchmal veranlassen durch die Wohnung zu kriechen, anstatt zu gehen, uninteressant.
Der Hammer war die Lunge. Nach einmaligem Abhören sagte sie, dass da auch nichts Ungewöhnliches festzustellen sei. Seit Jahrzehnten (der nächste Beitrag bei den Erinnerungen handelt davon) ist das eine ziemlich unheimliche Kiste. Zuletzt wurde sie (per Röngtenbild) sogar in Berlin bei der Tumorkonferenz vorgestellt, hätten sie doch Frau Doktor Gutachterin eingeladen.
Der Dickdarmkrebs wurde nicht behandelt, da ich die Frage ob Metastasen vorhanden sind, nicht belastbar beantworten konnte. Dass ich manchmal denke, dass mir jemand ein Messer in den Darm rammt und umdreht (wusste ich aber schon durch den Chirurgen) und von Verstopfung bis Durchfall alles vertreten ist, war natürlich nicht von Interesse.
Es hätte gereicht wenn sie am Anfang gesagt hätte, dass sie lediglich Erfüllungsgehilfe der Krankenkasse ist. Das hätte uns Zeit erspart. Mal den Befund abwarten, denn das gefiel ihr nicht, dass sie den auch mir schicken soll, da ich evtl. dagegen klagen möchte.
Jedenfalls verstehe ich jetzt wieder ein Stück mehr die derzeit herrschende Wut, Aggression und den um sich greifenden Hass.

Erfreulich stimmt mich aber, dass ich nach diesem Desaster trotzdem mein volles Sportprogramm durchgezogen habe. Noch vor ein paar Tagen wäre das ein willkommener Anlass gewesen, den Sport ausfallen zu lassen. Auch wenn sich gerade zur Zeit die "zurückkehrenden" Krebserkrankungen häufen und dann meist im Stadium 4, ist mir schon klar, dass Ernährungsumstellung (nöööö nicht so radikal wie die Schwarz- / Weißseher es sofort negativ bewerten würden) und Sport die Chancen erhöhen, mein Immunsystem gegen das böse Tierchen zu wappnen. Zusätzlich kommt hinzu -auch wenn es nahezu unmöglich ist-, dass mein Aussehen noch besser wird.

Ein weiterer Aufreger für mich ist -neben der Panikmache wegen dem Coronavirus durch die Drecksmedien, besonders durch die Nachrichtensender- die Aktion von Novartis. Dieser Arzneimittelhersteller vertreibt ein Medikament für Kinder mit einer extrem beschissenen Krankheit. Das Medikament ist noch nicht zugelassen und unglaublich teuer. In Einzelfällen genehmigt die Krankenkasse trotzdem eine Behandlung. Jetzt hat sich Novartis entschieden 100 Patienten kostenlos eine Behandlung zukommen zu lassen. Welche Patienten das sind, entscheidet das Los. Und schon kriechen sie aus den Löchern, die Moralapostel und Ethikpäpste. Nicht zu vertreten, billige Marketingmasche usw., usf.
Auf den Mars, nöööö besser auf den Jupiter schießen, diese Spinner. Für mich zählt, dass 100 Menschen mit einem sehr grausamen Leiden geholfen wird und deswegen keinem anderen mehr Leid zugefügt wird. Wo ist denn Ethik bei der Krankenkasse, wenn sie nur bestimmten Patienten die Behandlung ermöglicht? Doch diese Spinner lassen lieber 100 Kinder weiter leiden, nur damit sie ihre überzogenen moralischen und ethischen Ideologien verwirklichen können. Es ist wie ich schon öfters feststellen konnte: Die Menschen, die noch nie ernsthaft (lebensbedrohlich) erkrankt waren, wissen ganz genau was richtig und gut und das Beste für den Erkrankten ist.

So jetzt mag ich nicht mehr, obwohl ich noch tausend Sachen schreiben könnte, soviel hat sich ereignet. Doch nach neuen Studien überfordere ich ohnehin mit so einem langen Text, die meisten meiner spärlichen Leserschaft (im Januar bei allen Blogs zusammen nur etwas mehr als 2000 -bereinigte- Klicks) und das will ich doch nicht, lieb wie ich nun einmal bin.
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Tagebuch von Peter Christerer Tagebuch von Peter Christerer
Die Angst des Bäääda vorm Zahnarzt.
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #3012020-01-26
Gewusst habe ich es ja schon lange, dass nach rechts unten irgendwann auch links unten ansteht, um die Beißerchen zu richten. Das alte Konstrukt hat eh lange gehalten und so schob ich es halt immer wieder raus. Doch jetzt pack mas o. Was mich nervt ist der geringe Beitrag, den die gesetzliche Krankenkasse übernimmt. Auch die Zusatzversicherung zahlt höchstens 1000 Euronen dazu und somit reißt es ein schönes Loch in die Finanzkasse. Obwohl ich gar nicht so viele Extras bestellt habe. Doch was tut man nicht alles für die Schönheit, schließlich wollen die Mädels nicht nur meinen Adonis Körper bewundern.

Erwähnte ich schon, dass ich die Zeit nach Weihnachten liebe? Mal kurz im Fitnessstudio gewesen und was da an Mädels rumläuft ist ja der Hammer. Joa da kommt Freude auf, wenn die ladys leicht bekleidet durch die Halle schweben. Das wird jetzt zumindest bis Ende März anhalten, um die Feiertagssünden abzuarbeiten. Dass allerdings die alten Machosprüche wie z.B: "aber geschmeckt haben sie, die Plätzchen, nicht wahr" immer noch wirken und zu angeregten Gesprächen führen, das verblüfft mich schon (aber nicht unangenehm) X-D. Weil das Studio vollständig erneuert ist, musste ich natürlich gleich ein paar Geräte ausprobieren und wie üblich maßlos übertreiben. Und jetzt? Riiiichtig, sämtliche Weichteile -waren früher mal Muskeln- schmerzen ziemlich. Am ärgsten die Ellenbeuge und das ist echt unangenehm. Grrrrr, Dummheit wird halt sofort bestraft.

Überrascht war ich diese Woche von der Deutschen Bank. Da wollte ich meine Geldkarte (der goldene Chip auf der Karte) auffüllen, denn manche Institutionen wie z.B BVG-Automaten verlangten danach, wenn Bargeld wieder einmal nicht möglich war. Jedenfalls funktionierte es nicht. Also ran an den Schalter. Die freundliche Dame war überfordert, holte einen Kollegen und dann war klar: Das gibt es gar nicht mehr bei der Deutschen Bank. Es wurde bei mir abgeschaltet, als ich eine neue Karte mit NFC für kontaktloses Bezahlen bestellte. Die alte Karte habe ich natürlich entsorgt und damit auch ein evtl. Guthaben. Tja, das Gute daran ist, dass ich nicht mehr weiß wieviel noch drauf war.

Möglicherweise steht eine neue Kulturoffensive bevor. Die Deutsche Oper hat mir ein paar tolle Vorschläge zu den Meyerbeer Wochen gemacht, darunter "Die Hugenotten" und "Le Prophete". Allerdings spricht vieles dagegen: Ich befürchte, dass es wieder moderne Inszenierungen sind und die Preise sind dieses Mal noch höher als sonst. Dann sind beide sehr lang und zudem habe ich noch nie eine Oper in französischer Sprache gehört.

Wenn's dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis! Zwar bin ich mit dem Pc-Tool "Ccleaner" schon lange nicht mehr zufrieden, weil vieles einfach wischi-waschi ist, aber für den Hausgebrauch reicht es allemal. Jetzt habe ich ein neues Teil installiert und war so begeistert, dass ich gleich die "donor" Version (du kannst Spenden was du magst) kaufte, mit noch mehr Funktionen. Im Überschwang lies ich es gleich mal drüberlaufen und yooooo, das Ding räumt spitzenmäßig auf. Das Ergebnis ist allerdings dass ich alle Histories und Caches gleich mit entsorgt habe (ist ja logisch, da kann man ja am meisten rauslesen) und jetzt mein Gehirn anstrengen muss.
Doch jetzt muss ich unter die Dusche, Mittagessen kochen und dann ab in eine Mall, weil heute verkaufsoffener Sonntag ist und ich jemanden für meinen Machospruch im Studio einen Latte schuldig bin *0*
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Easyjet das war NICHT nett!
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #3002020-01-21
Was Hermann Hesse im Bild oben schreibt, genauso ist es Mama Leone ergangen, denke ich. Ihre Entscheidung weitere Maßnahmen abzulehnen, hat sie ganz bewusst gewählt, da bin ich mir sicher. Da war sie nun also die Beerdigung und sie hat mich mehr mitgenommen als ich dachte. Auch ich war schon öfters ziemlich müde, doch bisher bekam ich immer wieder Auftrieb. Auf der anderen Seite ist es auch ein schönes Gefühl abtreten zu können, ohne zu glauben etwas verpasst zu haben. In meinem Leben habe ich so viel erlebt, dass es für drei Leben gereicht hätte. Alles was jetzt kommt ist eine Zugabe und das macht es spannend.

Was es nicht gebraucht hätte war der besondere Service von Easyjet bzw. Wisag. Erst verlangen die doch tatsächlich zum ersten Mal bei einem Inlandsflug einen amtlichen Ausweis. Klar, steht bestimmt irgendwo im Kleingedruckten, aber sorgte für ein ziemliches Chaos beim Boarding. Den Hammer schoss aber die Sicherheitsfirma ab. Die lassen uns doch glatt bei gefühlten -5 Grad Celsius und eisigem Wind auf der Rollbahn 15 Minuten im Freien stehen, weil die Maschine noch nicht betreten werden durfte. Easyjet das habe ich schon viel besser erlebt, grrrrr. Trotzdem konnte ich nicht umhin auch etwas für die Feuerwehr in Australien zu spenden, obwohl ich nur direkt an Bedürftige (läuft ganz gut) etwas abgeben möchte.

Mächtig mehr als Easyjet regt mich allerdings auf, was da als deutsche Popmusik abgeht. Hat denn schon mal jemand auf den Text geachtet, den diese sogenannten Künstler von sich geben? Der eine fragt von Anfang bis Ende in ewiger Wiederholschleife: "how deep is your love", der Nächste wimmert genauso lang immer wieder: "what about us" und das ist mittlerweile die Regel bei 95% der Songs. Ja Zefix, dann machts halt Instrumental Musik, soviel Ahnung vom Computer habt sogar ihr Superstars. Einfach nur erschreckend mit was man heute viel Geld verdienen kann, grrrr.

Gefreut hingegen hat mich meine Teppich Verlegeaktion bei Mingle. Einen 6x4m großen Teppich am Stück in einem windschiefen Altbau nahezu perfekt verlegen und das obwohl ein ca 260x140cm halbvoller Kleiderschrank auch noch im Raum stand und ich den alleine rumheben musste, das hat schon was. Selbst meinen obligatorischen Pfuschschnitt (sonst wars koa Bäääda Teppich) habe ich an einer Stelle angebracht, die nicht zu sehen ist. Joa schon schön zu wissen, dass man selbst als alter Sack (der allerdings viel jünger aussieht) noch was auf die Reihe bringt.

Zuletzt nochmal etwas trauriges. Jospeh Hannesschläger -ein bekannter bairischer Schauspieler- ist mit 57 Jahren leider an Krebs verstorben. Das erinnert mich an kürzlich geführte Gespräche zu ähnlichen Themen. Bei dem einen sprach ich mit einem Verwandten, der kürzlich einen schweren Unfall erlitt. Es hatte etwas beruhigendes für mich, dass er wohl dieselbe Einstellung wie ich hat. Das ständige Nachfragen und damit das Erinnern an die Krankheit ist eher beunruhigend als hilfreich. Nach einer gewissen Zeit nervt es sogar. Wir wissen um unsere Gebrechen und wir wissen damit umzugehen. Wenn wir Hilfe oder einen Rat brauchen, werden wir ganz sicher aktiv.
Das zweite Gespräch war schlimmer und trauriger für mich, weil ich eigentlich keinen Rat bzw. Trost hatte. Eine Bekannte erzählte mir, dass ein Angehöriger einer nahen Verwandten an Krebs erkrankt ist. Es ist so gut wie keine Chance mehr vorhanden und die Erwartung auf den in Kürze eintreffenden Tod, lähmt die ganze Familie. Ich kann nur eines sagen: Zeigt dem Erkrankten nicht, wie besorgt ihr seid. Macht Spaß und unternehmt etwas und seht das Unabänderliche nicht so dramatisch. Der Betroffene weiß um eure Ängste, doch es permanent vor Augen geführt zu bekommen, führt nur dazu, dass ich als Todkranker auch noch ein schlechtes Gewissen bekomme. Schließlich bin ich schuld, dass sich mein Angehöriger Sorgen macht. Bei meinem Krebs gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Metastasen in der Leber gebildet werden. Sollte bei der nächsten Untersuchung Mitte Februar rauskommen dass welche vorhanden sind, dann werde ich mir alles ganz genau anhören. Dann werde ich ein, zwei Nächte darüber schlafen und eine Entscheidung treffen. Sollte ich entscheiden, dass ich sämtliche Konten abräume, die Kreditkarten bis Anschlag ausnutze um damit noch etwas HalliGalli zu betreiben, dann will ich Menschen um mich herumhaben, die mitfeiern und nicht mit einem wehleidigen Gesicht rumlaufen.
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Tagebuch von Peter Christerer Tagebuch von Peter Christerer
Freunde werden wir nie mehr, das Finanzamt und ich!
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2992020-01-15
Den meisten meiner Leser dürfte bekannt sein, dass mir beim Streit mit meinem Ex-Arbeitgeber im Vergleich eine Abfindung zugesprochen wurde. Natürlich war mir bewusst, dass diese versteuert werden muss. Doch die jetzige Abrechnung die ich von meinem Ex-Arbeitgeber für 2019 erhalten habe, das ist schon ziemlich heftig. Nachdem ich wie unter Beitrag 293 beschrieben, schon den Rentenschock erlitt, knallt das Finanzamt gleich noch einen drauf. RAUBRITTER! Ich muss allerdings gestehen, dass das ins Blaue gesprochen ist und ich demnächst einen Steuerberater aufsuchen werde.

Die größte Erkenntnis seit die Geschichten (Arbeitgeber und Krebs) losgingen war, dass trotz vieler Informationen aus dem Netz und von Menschen die in diesen Bereichen Erfahrungen aufweisen, es das EINZIG vernünftige ist, sich an die Fachleute zu wenden. Jeder Fall ist anders gestrickt und jeder Mensch hat andere Empfindungen, deshalb sollte man jemanden vom Fach ganz gezielt mit seinem Problem aufsuchen und sich beraten lassen.
Trotzdem löst es -und das verstehe ich rational überhaupt nicht- eine abstrakte Zukunftsangst aus, die wie eine kalte Hand nach mir greift. Und das obwohl ich gerade heute herausgefunden habe, dass die Abfindung zumindest nicht auf das in Kürze zu erwartende ALG I anzurechnen ist.

Dafür kommt Freude auf, weil ich Mingle bei der Renovierung ihrer Wohnung etwas unterstütze. Und es Spaß macht, wenn man sieht, dass man doch etwas bewegen kann und für Mingle steigt die Lebensqualität. Bei mir ist der Flur zu 99% fertig und jetzt kommt das Wohnzimmer an die Reihe. Wie oft ich das schon umgestellt und neu gestaltet habe, das weiß ich schon gar nicht mehr, macht aber Spaß. Ärgerlich dabei ist nur, dass die wirklich guten Künstler (hier Wandtattoo) genauso schnell verschwinden, wie sie aufgetaucht sind.

Zu guter Letzt für heute weiß ich noch nicht, ob ich mich auf morgen freuen soll oder nicht. Zwar treffe ich eine Reihe von Leuten auf die ich mich freue, aber es handelt sich trotzdem um einen sehr traurigen Anlass.
Also halte ich es wie Tucholsky:
Erst habe ich gemerkt, wie das Leben ist. Und dann habe ich verstanden, warum es so ist, und dann habe ich begriffen, warum es nicht anders sein kann. Und doch möchte ich, dass es anders wird.
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Tagebuch von Peter Christerer Tagebuch von Peter Christerer
O Fortuna, diesen Kuss der ganzen Welt!
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2982020-01-07
Klassik Fans unter euch werden sofort erkannt haben, dass die Überschrift eine Kombination aus Carl Orffs "Carmina Burana" und Schillers "Ode an die Freude" vertont in Beethovens 9. Symphonie darstellt. Yooo am Samstag (04.01.2020) besuchten wir eine Aufführung in der Berliner Philharmonie mit eben diesen beiden Stücken. Zur Bewertung reicht ein Wort: Fantastisch! Es war nicht das erste Mal, dass ich mir so eine Aufführung anhörte und diese war bisher die Beste. Der einzige minimale Kritikpunkt ist: Das "O Freunde nicht diese Töne, sondern lasst uns angenehmere anstimmen" kam mit tschechischem Dialekt nicht ganz so klar rüber. :-) Ansonsten ein Genuss, was sicher auch an den ausgezeichneten Plätzen lag. Selbst eine musikalische Banause wie ich -als bekennender Hip Hop und Gangster Rap Fan-, hörte jedes einzelne Musikinstrument heraus, welches von allen Akteuren mit großer Professionalität bedient wurde.

Abgerundet wurde das Ganze mit einem leckeren Abendessen in einem kleinen spanischen Restaurant. Offensichtlich wurden aufgrund der Beliebtheit des Lokals, die Tische sehr eng aneinandergestellt, also für Privatsphäre blieb kein Platz. Doch die Gespräche der Tischnachbarn sind manchmal auch ganz interessant und es war sehr lustig. Ob die Speisen authentisch oder nicht waren, kann ich nicht beurteilen. Das tangiert mich aber auch überhaupt nicht, denn g'schmeckt hods sauguad! Nun fürs Abnehmen war es nicht von Vorteil, doch auch das interessiert mich nur am Rande, getreu dem Motto "wer nicht genießt, ist ungenießbar". Völlig irre macht mich hingegen die Waage. Selbst wenn ich sie nicht bewege und mich 3x hintereinander daraufstelle, wird trotz neuer Kalibrierung jedes Mal ein anderer Wert auf dem Display angezeigt.

Vielleicht ist die Waage ja nicht über den neuen Bodenbelag erfreut. Nach langer Planung habe ich im Bad, Küche und Flur die Ware ausgelegt und das Zuschneiden war gar nicht einfach, so windschief alles in einem Altbau um 1900 herum ist. Aber auch wenn Eigenlob stinkt, das habe ich gut hinbekommen und es freut mich sehr. Daraufhin habe ich beschlossen, dass jetzt wieder einmal eine Umgestaltung vom Flur und Erneuerung der Vorhänge im Wohnzimmer ansteht.

Auch wenn ich in der letzten Zeit eigentlich nur positives schreibe, kann ich leider nicht sagen, dass die üblen Geister schon verschwunden sind. Doch was bringt es "the dark side of the mind" hier festzuhalten, da würde ich ja an etwas negatives erinnert werden, wenn ich es nochmal lese. Nööööö dit mag icke nit!
Jetzt kommt zuerst einmal ein trauriges Ereignis auf mich zu. Am 16.01.2020 ist die Beerdigung von Frau "Mama Leone" Neidlinger. Da kann ich nur Haindling zitieren: "Es gibt a Freid am Leben, es gibt a vui Verdruß. Und wenns vorbei is, bleibt nur ein letzter Gruß. Koana woas wos eam no alles blüht." R.I.P. Mama Leone
Worauf ich mich hingegen sehr freue, aber noch nicht zuviel preisgebe ist ein Ereignis in absehbarer Zeit. Wie die Kölner sagen: "Wat für eene superjeile Zick". Das überraschende war, dass das Ganze vom guten alten Herziberti und mir in 2 Tagen durchgeplant war und wir uns eigentlich schon entspannt zurücklehnen können.
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Tagebuch von Peter Christerer Tagebuch von Peter Christerer
Tja so sind sie, die Frauen! Unbarmherzig und grausam!
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2972019-12-31
Yooo so macht das Spaß! Ein rund herum gelungener Nachmittag/Abend. Es ging schon los, dass ich in unmittelbarer Nähe zur Oper einen perfekten Parkplatz fand. Dann stellte sich heraus, dass das mir bisher unbekannte italienische Restaurant zwar eher etwas hochpreisig ist, aber die Qualität auch im oberen Bereich angesiedelt werden kann. Das Ambiente ist noch besser als bei meinem bisherigen "Opernstammrestaurant." Zuerst eine kleine Vorspeise, dann Kaffee und dann Puccinis "Turandot".
Ich bin zwar Anhänger von klassischen Inszenierungen, doch diesmal musste ich mich mit einer modernen Vorführung begnügen. Wider Erwarten war es trotzdem sehr gut und nicht völlig dem Zeitgeist geschuldet. Das Orchester war ausgezeichnet, zeitweise herausragend. Natürlich wurden die Augen feucht bei "nessun dorma", obwohl ich persönlich "in questa reggia" noch herzzerreißender finde. Auf alle Fälle es war Klasse trotz eigenwilligem Schluss durch die Tötung beider Väter. Danach ging es wieder zum Abendessen beim Italiener und das rundete den Abend wirklich ab.

Die nächste große Freude wartete in einem Wurstpaket von einem Münchner Metzger auf mich. Bei einem Besuch am Viktualienmarkt kam ich in der Metzgerei bei einer Brotzeit mit der Tochter des Hauses ins Gespräch und sie sagte mir zu, dass sie telefonische Bestellungen wunschgemäß zusendet. Gesagt, getan und gestern hielt ich das kleine Päckchen in Händen.
Ob das meine Bemühungen beim Abnehmen unterstützt, ist mir völlig wurst. Doch schmecken tun die Würstl sauguad. Zumindest einem Bayern im Exil. Schon allein, dass es dort noch Stockwürste gibt ist der Wahnsinn. So jetzt beginnt der Vernichtungskampf. Rohpolnische und andere habe ich in die Kammer gehängt und seither riecht es in der Küche wie in einer Räucherbude. Einfach KÖSTLICH!

Die Weihnachtsaktion mit den jeweils 10€ Geschenken verlief nicht so zufriedenstellend als ich es mir dachte. Doch das brachte mich zum Nachdenken. Da ich bekanntermaßen ein Gegner von Weihnachten mitsamt der an diesen Tagen zur Schau gestellten Mildtätigkeit und Spendenfreudigkeit bin und es trotzdem tat, habe ich beschlossen, dass ich diese Aktion auf das ganze Jahr verlängere. Das bedeutet, wenn die 10€ Scheine weg sind, werden neue besorgt und wieder verteilt. Ich finde mir geht es viel zu gut, als dass nicht wenigstens mit einer winzigen Kleinigkeit ein paar Menschen unterstützen kann. Das letzte Jahr hat mir wieder ein bisschen Demut beigebracht und das ist sicher nicht das Übelste was von 2019 bleibt.

Jetzt wünsche ich uns allen ein gutes neues 2020 mit allem was dazu gehört. Im Januar werde ich zu einer Beerdigung gehen und ich hoffe es bleibt die Einzige für lange Zeit.
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Tierpark bei Nacht
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2962019-12-29
Das große Spektakel ist die Lichtshow im Tierpark Berlin jetzt nicht unbedingt, aber schlecht war es auch nicht. Leider hatte ich nicht einkalkuliert, dass 1800h zu früh ist, um das Ganze genießen zu können. Die Kinder und die Eltern mit ihren Kinderwagen waren doch ziemlich störend. Die beleuchteten Tierfiguren, naja alles schon mal gesehen. Riiiichtig Klasse jedoch hatten die Bäume und manche der angestrahlten Skulpturen. War fast schon unheimlich und mystisch. Grobe Enttäuschung war, dass das Restaurant geschlossen hatte und wir uns mit den üblichen Würstchenbuden zu vergnügen hatten. Allerding war die von mir verzehrte Breze mit Feta und Peperoni saugut. Insgesamt war es schön, die 17€ Eintritt hingegen halte ich für etwas überzogen, dafür war der Parkplatz mit 4€ günstig.

Gestern (28.12.) war ein Tag, an dem ich mich oft an meine Mutter erinnerte. Auch wenn es 47 Jahre her ist, der Tag mit all den Ereignissen (siehe Marianne Christerer) ist festgemeiselt in meinem Inneren und das ist auch gut so. Sicher bleibt einem meistens nur das Positive im Gedächtnis, doch ich glaube wirklich, dass meine Mutter das war, was man sich als Kind nur wünschen kann. Doch wer weiß schon was passiert wäre, wenn es anders gekommen wäre. Das Leben hält nun mal nicht nur Pralinen für dich parat.
Dann musste ich an die ganzen Sicherheitsfanatiker denken. Gestern kam mein neues Handy. Ich habe mich seit langem fest in die Hand von Tante Google begeben und verwende seit Jahren ausschließlich Samsung. Yooo es war eine Pracht wie schnell und komplikationslos die Übernahme des vollständigen Inhalts von dem Alten auf das Neue funktionierte. Google weiß wirklich alles von dir und den Rest macht Samsung. Selbst die Browser Bookmarks und die Favoriten bei den Kontakten und natürlich war auch WhatsApp vollständig wiederhergestellt. Ob Google jetzt weiß, dass ich pinkfarbene Unterwäsche trage und Samsung meine Neigung zu Blaubeersoße mit Joghurt, Kräuter und rotem Pfeffer kennt?? Uuuuuhhhh wie entsetzlich.

So heute Abend geht es in die Oper und weil ich ein böser Mensch bin, werde ich jetzt Mingle aus dem Schlaf reißen, ist schließlich schon 0500h morgens. I see the devil in the mirror….
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A Schweinshaxn und a Bier....
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2952019-12-23
….ist mein Lebenselixier. Naja so arg wie beim Wolfgang Ambros mit "a Gulasch und a Seidl Bier…" ist es bei mir nicht. Doch das schon nahezu traditionelle Weihnachtsessen der drei fast Musketiere aus Steglitz, war eine feine Sache. Es gäbe soviel zu erzählen was mich letzte Woche bewegt hat und wie aktiv ich war, dass es bestimmt für einen Kurzroman reichen würde. Ich komme gar nicht dazu alles zu notieren, so "busy" bin ich. Und das trotz Stimmungsschwankungen vom Allerfeinsten. Vor allem komme ich mit meinen Erinnerungen nicht weiter und das nervt mich gewaltig (ist einem traurigen Anlass geschuldet), fast genauso als dass ich nur noch positiv schreibe und das ist nun mal nicht so in dieser Welt.

Doch weil gerade Weihnachten ist (scho wieda so a Scheißdreck!) halte ich den Burgfrieden und bin brav. Aber aus Zeitmangel schreibe ich nur eine kurze Zusammenfassung einiger Ereignisse. Vom Schweinehaxn essen habe ich schon geschrieben (siehe Bild), der VORHERIGE Besuch am Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt war in Ordnung, was in erster Linie am reichlich genossenen Glühwein lag. Im Augustiner selbst, schafften wir dieses Mal sogar noch ein Dessert nach zu schieben und das nach einer großen ganzen hinteren Schweinehaxe. Yep da lacht as Herzerl und brummt as Oarscherl!

Als Nächstes traf ich mich mit meinem Ex-Chef und das ist einfach immer wieder sauguad! Trotz seiner hohen militärischen Position ist er einfach nur ein Mensch mit dem Herz am rechten Fleck geblieben und das als Soldat. Gibt mir zu denken. Nach einem schönen Mittagessen, bei dem ich seit ewigen Zeiten mal wieder ein saures Lüngerl aß, folgte noch ein Glühwein und schon waren ein paar Stunden vorbei. Doch es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Die kleine Schwedengöre mit Namen Gretchen missachtend ist ein Flug auch über die Distanz keine große Sache.

Wie oben schon angedeutet gab es für mich eine Nachricht, die mich sehr traurig stimmte. Im Juli beim Geburtstag von Günter nach vielen Jahren noch ein Wiedersehen gehabt und mich mit ihr blendend unterhalten, musste ich jetzt zur Kenntnis nehmen, dass am 13.12.2019 Frau "Mama Leone" Neidlinger verstorben ist. Leider hat sie ihre "Erinnerungen" nicht mehr zu Ende gebracht.
Mama Leone war für mich lange sehr wichtig und prägte mit Sicherheit auch mein Leben als Junge und Heranwachsender. Schade, aber so ist es nun einmal. Irgendwann verliert der Motor die Kraft um alles am Laufen zu halten und dann hilft auch beste Medizin nichts mehr. Bei mir wird Mama Leone niemals in Vergessenheit geraten.

Wenn alles gut läuft, hole ich am 25.12. meinen Elch zurück in die Heimat und was ich bisher hörte, soll der Himmel super geworden sein. Mingle möchte mitfahren und dann wird bestimmt ein größerer Ausflug über Polen zum Essen und ein Spaziergang im Urstromtal daraus. Meine Weihnachtsaktion stockt etwas, bin erst bei 6 Personen angelangt. Aber da bin ich ohnehin gerade dabei etwas zu ändern, nachdem ich gestern einen Bericht über 2 Rentner in München gesehen habe. So und jetzt ist hoffentlich der hype um Weihnachten vorbei. Ich freue mich für jeden, der gerne im Kreise seiner Familie feiert, ob eingeladen oder selbst Gastgeber. Doch warum verstehen einige Menschen nicht, dass es für mich einfach nur sehr schön ist den Tag und Abend ganz alleine zu verbringen. Keine Sorge wenn ich wollte hätte ich genug Menschen um mich herum und irgendwann werde ich ganz sicher wieder eine Weihnachtsparty in einem Afroclub mitmachen (megageil!), doch warum müssen manche Menschen immer missionieren anstatt zu akzeptieren.

Eigentlich wollte ich jetzt eine BlogFeiertagspause (bei mir jagt ein "Event" den anderen, incl. Oper und Philharmonie…) einlegen, aber nöööö der Supergrüne Habeck hat wieder so einen Unfug von sich gegeben, dass ich heute oder morgen noch meinen politischen Senf abgeben muss.
Euch allen wünsche ich eine gute, schöne Zeit.
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Alle Jahre wieder....
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…. kommt der Gin auf mich nieder. Seit nunmehr 4 Jahren findet bei Mampe (Berliner Traditionsspirituosenfabrik siehe Wiki) eine Weihnachtsfeier statt. Genauso lange nimmt mich mein lieber Blechwannenkapitän Timo "Kuddel" Cordes mit und es macht jedes Mal auf's Neue einfach Spaß! Ganz toll fand ich die Bemerkung von Kuddel "Unser Besuch bei Mampe gehört für ihn ganz klar zu Weihnachten". Das unterschreibe ich aber sofort und überlege mir inzwischen selbst eine "Steinhaberschaft". Ansonsten gilt:

„Sind’s die Augen, geh’ zu Mampe, gieß’ Dir einen auf die Lampe,
kannste allet doppelt sehn, brauchste nich zu (Optiker) Ruhnke gehn.“


Natürlich kann es ohne negatives nicht gehen. Mich nerven immer mehr die Menschen, die ihre Meinung mir gegenüber nicht klar äußern, sondern ein "passiv-aggressives" Verhalten an den Tag legen. Vordergründig sieht es wie eine harmlose Frage oder Bemerkung aus, doch in Wirklichkeit ist es schlicht und ergreifend eine Feindseligkeit. Doch der Betroffene kann es nicht deuten und der Aussprechende kann immer sagen "Nööö das habe ich gar nicht so gemeint". Das nervt ziemlich, den letztlich kann man darauf nicht richtig reagieren.

Mein Elch hingegen macht Freude! Am Montag kam der erlösende Anruf dass er seinen neuen Himmel hat und die Sattelei in Niederjesar schon bald verlassen wird und nach Letschin in die Autowerkstatt kommt. Wenn alles klappt könnte ich ihn am 25.12. wieder in meine Arme schließen. Joa da kommt Freude auf.

Freude bereitet mir auch mein "Weihnachtsprojekt". 2 weitere Zehner wechselten den Besitzer. Einmal ging es an einen Motzverkäufer in der U-Bahn und einmal wurde ich direkt angesprochen. Das kam so: Ich stehe Sonntag am Mehringdamm und warte auf Kuddel, um gemeinsam zur Weihnachtsfeier zu gehen. Plötzlich kam ein gepflegter junger Mann zu mir und bat mich um 5€ weil er sich gerne was zu essen kaufen würde. Seine Eltern (Türken) sind noch ein paar Tage in der Heimat und das Geld, das sie ihm da gelassen hatten, ist weg. Doch der Hunger bleibt. Er war sichtlich überrascht als ich ihn fragte ob es auch 10€ sein dürften. Jedenfalls muss der Hunger immens gewesen sein, so schnell wie er sich in der Reihe für einen Gemüseburger einreihte. Ob die Geschichte stimmt oder nicht, ist mir egal. Aber es war absolut nicht leicht einen Fremden um Geld zu bitten.

Jetzt ist die VORfreude ganz groß, denn morgen treffe ich mich mit einem außerordentlich angenehmen, lieben Menschen.

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Der Rentenschock!
KommentierenKommentare (0) lesen als MP3 hören? klick mich #2932019-12-12
Gestern (11.12.2019) hatte ich bei der Rentenversicherungsanstalt einen Termin, weil ich mir aufzeigen lassen wollte wie sich meine Rente jetzt entwickelt, nachdem ich ja seit 01.07.2019 ohne Arbeitgeber bin. Das dürfte sich aller Wahrscheinlichkeit auch noch länger, mglw. sogar bis zur Rente hinziehen. Das was mir dann die freundliche Dame errechnete, war ernüchternd. Da hatte der Spaß ganz schnell ein Loch! Von wegen langjähriger Versicherter (2020 zahle ich seit 45 Jahren ohne Unterbrechung ein) , von wegen Schwerbehinderung. Alles richtig, nur muss ich dafür bezahlen und die Rente wird eben nicht hochgerechnet. Es heißt nur, du kannst gehen wenn du es dir leisten kannst. Sie errechnete fast 6 Fehljahre und das macht einen gehörigen Batzen aus. Na gut ich will mich nicht beschweren, zum Leben wird es reichen, aber es stimmt bitter. Ich möchte gar nicht an die denken, die eben nicht so viel wie ich einbezahlt haben.

Aber diese Woche gab es bisher auch viel Positives. Am Dienstag fuhr ich in die Nähe meines Ex-Arbeitsplatzes und bin trotz Krankheit und Enttäuschung über das menschliche Verhalten so extrem froh, nicht mehr dort hin zu müssen. Anlass war ein Treffen mit einem Ex-Chef, den ich schon unendlich lange kenne. Wir hatten ein außerordentlich angenehmes Mittagessen und er erzählte mir ein paar Dinge aus seinem privaten Leben, die mich sehr für ihn freuen. Naja wenn jemand am selben Tag nur 2 Jahre früher wie ich geboren wurde, der muss ja ein Glückspilz sein.

Anschließend fuhr ich die paar Meter weiter nach Wedding und besuchte die beste Kaffeerösterei, die ich kenne. Klein aber fein. Natürlich traf ich mich im Wedding auch mit alten Bekannten aus der Afrika Szene und ebenso natürlich besuchte ich meinen Lieblings "Wedding" Türken und versorgte mich mit Lammnieren (eine Köstlichkeit!), Kalbfleisch und bulgarischen Käse. Saugut und preiswert und noch echtes Fleisch. Wie die das machen ist mir egal, aber wundern tut es mich schon.

Der Ausblick auf die kommenden Tage ist aber auch nicht von schlechten Eltern. Neben Dingen die nicht für die Allgemeinheit bestimmt sind, treffe ich mich am Sonntag mit Timo dem alten U-Boot Kommandeur und er nimmt mich als stolzer Steinhaber zur Weihnachtsfeier von Mampe mit. Das hat schon Tradition mittlerweile!
Am Dienstag gehen die drei Steglitzer fast Musketiere zu einem schönen Mittagessen mit anschließendem Weihnachtsmarktbesuch. Leider ist ein Ausreiser dabei, der kommt doch tatsächlich mit dem Auto, grrrr.
Am Donnerstag ein weiteres highlight. Da treffe ich mich mit einem anderen Ex-Chef und ich denke wir werden wie immer ein paar Stunden Spaß haben. Besonders freut mich, dass ich eine Musik-CD noch fertig bekommen habe und mehr oder weniger alle Lieder darauf eine bestimmte Bedeutung entweder in seinem Leben (feine Leute, Käfig7) oder in meinem haben. Nicht umsonst habe ich der CD den Namen "back in time" gegeben.
Aber am meisten freue ich mich über mein "soziales Weihnachtsprojekt". Immerhin habe ich von den angestrebten 10x10€ Scheinen schon drei überreichen können. Einem Mann der Motz verkauft und zwei Frauen, die nach Flaschen suchten. Wie ich es vermutete ist es gar nicht so einfach jemanden 10€ zu schenken. Doch dann entwickelten sich nette Dialoge und es macht mich froh, zu wissen jemanden wirklich eine unverhoffte Freude bereitet zu haben.
Weniger froh macht mich, dass mein Handy jetzt einen schwarzen Fleck bei der Kamera hat. Wie soll ich denn da mein mission impossible Projekt dokumentieren? Grrrrrr! Und dann schickt mir Otto köstliche Rezepte und ich komme überhaupt nicht dazu die auszuprobieren. Die ganze Bude ist voll mit Renovierungssachen. Alleine in 3 Räumen die Bodenbeläge zu erneuern kostet Unmengen an Zeit, grrrrr. Und eine Weihnachts/Neujahr homepage möchte ich auch noch gestalten.
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Ois Guade wünscht euch da Bäääda

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